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nichts mehr eigen, als das Seyn, nachdem Ausspruch: »Derda ist, hat mich zu euch gesendet.« ')
24. Ihre Behauptung, daß, so oft in der Schrift Gottschlechtweg genannt werde, nur der Vater gemeint sey, laßtsiel, aus vielen Stellen widerlegen; auch in denen, die sie fürsich anführen, beweisen sie nur zu eigener Schmach ihre Ge-dankenlosigkeit, indem daselbst der Name des Sohnes hinzu-gesetzt wird. Daraus erhellt, daß die Benennung Gott bezie-hungsweise genommen und deßhalb auf die Person des Vatersbeschränkt wird. So wird ihr Einwnrf mit einem Worte zunickte. Wenn nicht, sagen sie, der Vater allein wahrhafterGott wäre, so würde er sein eigener Vater seyn. Aber es istnicht widersinnig, daß der Würde und Ordnung halber vor-zugsweise Gott genannt würde, der nicht nnr aus sich seineWeisheit gezeugct hat, sondern auch des Mittlers Gott ist,wie ich vollständiger an seinem Orte zeigen werde. Denn seitChristus im Fleisch offenbaret ist, wird er Gottes Sohn ge-nannt, nicht blos, weil er vor der Zeit von dem Vater ge-zeugct der ewige Logos war, sondern weil er die Person unddas Amt des Mittlers übernommen hat, um uns mit Gottzu vereinigen. Und weil sie dem Sohn die Ehre Gottes sokeck absprechen, möchte ich wissen, ob er, wenn er sagt, essey Niemand gut außer dem einigen Gott, auch sich des Gnt-scyns äußere. Ich rede nicht von seiner menschlichen Natur,damit sie nicht etwa einwenden, was gut an ihm gewesen, seyaus freier Gnade ihm zugeflossen; ich frage, ob das ewigeWort Gottes (der Logos) gut sey oder nicht. Leugnen sie es,so ist ihre Gottlosigkeit sattsam erwiesen; gestehen sie es, somachen sie sich selbst zu nichte. Daß aber Christus beim er-sten Anblick den Namen des Guten von sich abzulehnen scheint,bestätigt nur um so mehr unsere Behauptung. Denn indemer auf gewöhnliche Weise als gut begrüßt wird, und diesesGott allein gebührende Lob, als eine falsche Ehrenbezeugungabweiset, gibt er zu erkennen, daß sein, ihm eigenes, Gnt-
1) 2. Mos. 3, 14.