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zu verabscheuen, daß er sowohl den Sohn Gottes als denGeist mit allen Kreaturen ohne Unterschied vermischt. Denner behauptet offenkundig, in dem Wesen Gottes seyen Theileund Theilungen, von welchen jeglicher Theil Gott sey; beson-ders nennt er die Geister der Gläubigen gleiches Wesens undgleichcwig mit Gott; obwohl er anderswo nicht blos dermenschlichen Seele, sondern auch andern geschaffenen Dingeneine wesentliche Gottheit beilegt. —
23. Aus diesem Sumpfe ist ein anderes ahnliches Unge-heuer hervorgegangen. Denn einige Buben, um den Haßund der Schande des Servetischen Wahns zu entgehen, habenzwar drei Personen bekannt, aber mit dem Zusatz, daß derVater als wirklich und eigentlich einiger Gott, den Sohn undden Geist gebildet und in sie seine Gottheit ausgegossen habe.Ja, sie enthalten sich nicht des schrecklichen Ausdruckes, derBater unterscheide sich durch das Merkmal vom Sohn undGeist, daß er der einzige Urheber der Wesen sey. Dieß su-chen sie vorerst durch die Christo gegebene Benennung desGottessohnes zu erweisen, woraus sie schließen, es sey ei-gentlich kein anderer Gott außer dem Vater. Aber sie bemer-ken nicht, daß der Name Gott, der auch dem Sohne gemein-sam ist, nur darum zuweilen vorzugsweise dem Vater beige-legt wird, weil er Quell und Anfang der Gottheit ist; unddieses, um dadurch die einfache Einheit des Wesens zu bc-zc ebnen. Sie wenden ein, wenn er wahrhastig Gott ist, sosey es widersprechend, ihn für den Sohn einer Person zu ach-ten. Ich erkenne beides für wahr, nämlich, daß er GottesSohn sey, weil von dem Vater als Logos von Ewigkeit er-zeuget (denn von der Person des Mittlers ist hier noch nichtdie Rede), und daß dennoch auch auf die Person Rücksicht ge-nommen werden muß, so daß der Name Gott hier nicht schleck -weg gebraucht wird, sondern statt Vater. Denn wenn r rkeinen andern für Gott erkennen als den Vater, so wirdscnbar der Sohn dieser Würde beraubt. Folglich, woGottheit erwähnt wird, darf keincsweges eine Antithest -sehen Sohn und Vater zugestanden werden, als ob diesen r