den heiligen Geist, woraus folgt, daß er, der vorzüglicheUrheber der Weissagungen, der wahrhastige Jehovah ist. Fer-ner, wo Gott klagt, daß er durch Halsstarrigkeit des Volkszum Zorue gereizt sey, schreibt Jcsaias statt dessen, sein hei-liger Geist sey bettübt worden.') Endlich, wenn die Läster-ung gegen den heiligen Geist weder in dieser noch in der zu-künftigen Welt vergeben wird, da doch derjenige Vergebungempfangt, der den Sohn gelästert hat^), so wird dadurchoffenbar seine göttliche Majestät dargethan, welche zu beleidi-gen oder zu schmälern ein unversöhnliches Verbrechen ist. MitVorbedacht übergehe ich viele andere Zeugnisse der Alten. Esgefiel ihnen, die Worte Davids anzuführen: «die Himmelsind durch das Wort des Herrn gemacht und all'ihr Heer durch den Geist seines Mundes^), um da-mit zu erweisen, die Welt sey nicht minder das Werk des h.Geistes, als des Sohnes; aber da in den Psalmen gewöhn-lich ist, dasselbe zweimal zu wiederholen, und bei dem Jcsaiasder Geist des Mundes soviel als Wort bedeutet, so war dießein schwächer Beweis. Darum habe ich nur spärlich das be-rühren wollen, worauf fromme Herzen sicher vertrauen mögen.
16. Wie nun Gott in der Zukunft Ehrifti sich deutlicheroffenbart hat, so ist er auch in den drei Personen genauererkannt worden. Von vielen Beweisen mag einer genügen.Paulus verbindet diese drei, Gott, Glaube, Taufe, so, daßer von dem einen auf das andere schließt; nämlich weil EinGlaube ist, so erweiset er daraus, es sey Ein Gott, und weilEine Taufe, so sey daher auch Ein Glaube.") Folglich, wennwir durch die Taufe in den Glauben und der Verehrung Ei-nes Gottes eingeweihet werden, so müssen wir nothwendigihn für den wahren Gott erkennen, auf dessen Namen wirgetauft werden. Nun ist kein Zweifel, daß Ehristus durch die-se feierliche Benennung die vollendete Offenbarung des Lichtshabe bezeugen wollen, wenn er sprach, «Taufet sie in den
1) Ich KZ, 10. 2) Matth. 12, 31. Marc. 3, 29. Luk. 12, 10. 3) Ps.23, L. Ich 11, 4. 4) Eph. 4, ch