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die Völker zu beherrschen; auf ihn werden dieNationen ho ffc n.« Und warum sollten wir mehrere Zeug-nisse der Schrift anführen, da es so oft von ilun heißt:»Wer an mied glaubt, hat das ewige Leben.« Ja,die gläubige Anrufung gebührt auch ihm, welche doch dergöttlichen Majestät allein zukommt. Der Prophet spricht: Werden Namen Jchovahs anruft, wird selig werden.» Und einanderer : »Die stärkste Feste ist Jehovahs Name; der Gerechtewird zu ihm fliehen und gerettet werden.« Wird der NameChristi zur Seligkeit angerufen, so folgt, daß er selbst Jeho-vah sey. Ein Beispiel der Anbetung haben wir an Stepha-nus, wenn er sagt: »Herr Jesu, nimm meinen Geistaus;« dann auch in der ganzen Kirche, wie Ananias indemselben Buche bezeugt: Herr, du weißt, spricht er, wel-che Uebel dieser allen Heiligen zugefügt hat, diedeinen Namen anrufen.« Und damit deutlich erkanntwerde, daß in Christo die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig woh-ne, bekennt der Apostel, er habe den Corinthern kciiip ande-re Lehre vorgetragen, als die Erkenntniß Christi, und nichtsanderes, als diese, gepredigt. Ist es denn nicht eigen undsonderbar, daß uns, die Gott allein seiner Erkenntniß sichrühmen heißet, nur des Sohnes Name verkündigt wird? Werwird wagen ihn einen Erschaffenen zu nennen, dessen Erkennt-niß unser einziger Ruhm ist? Hiezu kommt, daß in den Be-grüßungen, welche Paulus seinen Briefen voran setzt, dieselbenWohlthaten von dem Sohne, wie von dem Vater, erbetenwerden; woraus wir lernen, daß die Gaben des himmlischenVaters nicht blos durch des Sohnes Vermittelung uns zukom-men, sondern daß der Sohn durch Gemeinschaft seiner All-macht ihr Urheber sey. Diese praktische Einsicht ist ohneZweifel sicherer und haltbarer als jede müßige Grübelei. Dennda siehet und ergreift das Gemüth Gott in seiner, innigstenNahe, wo es sich belebt, jerlcuchtct, beseligt, gerechtfertigtund geheiligt fühlt.
ill. Darum muß auch der Erweis der Gottheit des Gei-stes aus denselben Quellen geschöpft werden. Zwar deutlich