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Gott preiset^), bekennet er, daß es der Eine Gott sey, dener immer angebetet.
12. Seine Gottheit wird noch deutlicher uns einleuchten,wenn wir auf die Werke achten, welche in der heil. Schriftihm beigelegt worden. Da er sagte, daß er von Anfang an,bis dahin mit dem Vater wirke, so begriffen die gegen seineandern AnSsprüche so sehr verblendeten Juden, daß er sicheine göttliche Kraft zuschreibe. Und deßhalb flickten sie, wieJohannes meldet, um so mehr ihn zu todten, weil er nichtbloö den Sabbath auflöse, sondern auch Gott sich selbst gleichstelle, indem er ihn seinen Vater nannte.-) Wie groß müßtealso unsere Verblendung seyn, wenn wir hier nicht die Be-hauptung seiner Gottheit anerkennen wollten! Und fürwahr,mit Vorsicht und Kraft die Welt regieren und nach seinemWillen Alles leiten (welches der Apostel ihm zuschreibt'), istdoch wohl allein des Schöpfers Werk. Und nicht blos dieWcltrcgicrung theilet er mit dem Vater, sondern auch uochandere Wirksamkeiten, welche Geschöpfen nicht mitgetheilt wer-den können. Der Herr ruft durch den Propheten: «Ich, ichtilge deine Uebcrtrctuttgcn um meinetwillen.«")Daß nach diesem Ausspruch solche Gewalt ihm zustehe, be-wies er nicht blos mit Worten, sondern auch mit einer Wun-derthat ^), als die Juden glaubten , Gott geschehe Unrecht da-durch , daß Christus Sünden vergab. So sehen wir, daßnicht das Amt, sondern die Gewalt der Sündenvergebung inihm war, welche nach des Herrn Aussprnch keinem Andernübertragen werden kann. Ferner, die geheimen Gedanken desHerzens erforschen, gehört das nicht allein Gott an? Auchdiese Kraft besaß Christus, welches seine Gottheit erweiset/')
1.). Wie deutlich erhellet sie aus seinen Wundern! Wennauch die Propheten und Apostel ähnliche und gleiche gethanhaben, so liegt doch darin ein großer Unterschied, daß diesedie Gaben Gottes nur vermöge ihres Amtes austheilten,
1) Loh. 20, 28. 2) Joh. 5, 17. 3) Hebr. 1, 3. 4) Jes. 43, 25-5) Matth. 9, 0. 0) Marth. 9, 4.