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ncs Namens sich rühmen könne. Also wird anfangs die Quell,le und Ursache der Gerechtigkeit bezeichnet» darnach die Wir-kung hinzugefügt. ,
10. Wenn dies den Juden nicht genügt, so werden siedoch nicht leugnen wollen, daß Jehovah oft in der Person ei-nes Engels anerkannt werde. Es wird gesagt, den heiligenBätern sey ein Engel erschienen. Dieser gibt sich den Namendes ewigen Gottes. Wollte jemand einwenden, er thue sol-ches in Hinsicht der Person, die er vertritt, so wird dadurchder Knote keineswcgcs gelöst. Denn ein Diener würde sichnicht opfern lassen und Gott seine Ehre rauben. Aber derEngel, zu essen verweigernd, befiehlt, Jehovah ein Opfer zubringen. Darauf beweiset er, daß er selbst Jchova ist. Ma-noah und sein Weib erkennen an diesem Zcicken, daß sie nichtblos einen Engel, sondern Gott gesehen haben. Daher derAusruf: »Wir werden sterben, denn wir hab cn Gottgesehen.^) Indem nun das Weib antwortet: »Hätte Je-hovah uns todten wollen, so würde er nicht das Opfer ausunserer Hand angenommen haben,« bekennet sie den als Gott,der vorher Engel genannt wurde. Dazu hebt die Antwort desEngels allen Zweifel: «Warum frägst du nach meinem Namen,der da wunderbar ist?« — Desto abscheulicher ist die Gottlo-sigkeit des Servetixs, womit er behauptet, Gott sey nie demAbraham noch den andern Vätern erschienen, sondern stattseiner ein Engel angebetet worden. Dagegen haben mit Grundder Wahrheit die rechtgläubigen Kirchenlehrer in jenem vor-nehmsten Engel den Logos Gottes erkannt, welcher schon da-mals, gleichsam vorbereitend, sein Mittleramt begann. Dennobschon er noch nicht mit dem Fleische bekleidet war, so kamer doch hernieder, um den Gläubigen vertrauter sich zu nahen.Die nähere Gemeinschaft gab ihm den Namen eines Engels, in-deß er das Seinigc beibehielt, so daß er Gott war voll unaus-sprechlicher Herrlichkeit. Darauf deutet Hoseas, der, nachdem erden Kampf Jakobs mit dem Engel erzählt hat, spricht: »Je-
1) Richt. 6, *u. 7. desgl. K. 1Z, 16. 18. 2?. 23.