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lind Frucht von dem Geiste Gottes zu empfangen wünschenweshalb auch Petrus^) diejenigen lobt, die da merken aufdas prophetische Werk, welches doch nach Aufgang des Lichtsdes Evangeliums aufgehört zu haben scheinen konnte ^ da-hingegen, wenn ein Geist, mit Hintansetzung der Weisheitdes göttlichen Wortes, uns eine andere Lebrc aufdringenwollte, ein solcher mit Necht des Betrugs und der Lüge ver-dächtig seyn solle. Denn, da der Satan sich in einen Engeldes Lich'ts verstellen kann, welche Glaubwürdigkeit kann inaller Welt der Geist für uns haben, wenn er nicht durch diegewissesten Kennzeichen sich unterscheidet? Und wahrlich erist uns durch das Wort des Herrn deutlich bezeichnet; aberjene Elende wollen zn ihrem Verderben irre gehen, indem sieden Geist vielmehr in sich, als bei ihm suchen. Aber, sagensie, es sey unwürdig, den Geist Gottes, dem alles Unterthansey, der Schrift zu unterwerfe«. Als ob es dein heiligenGeiste schimpflich sey, überall sich selbst gleich in Allem mitsich selbst übereinzustimmen und nicht zu wechseln! Ja, wenn ernach der Rege! und Richtschnur der Menschen, oder Engel,oder sonst irgend einer andern gerichtet werden müßte, sokönnte man solches einen Ordnungs-, ja, wenn mau will,einen Knechtschaftszwang nennen; aber wenn er mit sich selbstverglichen, in sich selbst betrachtet wird, kann man das Ent-würdigung nennen? Freilich wird er auf solche Weise derPrüfung unterworfen; ich gebe es zu: aber so hat er seineMajestät bei uns bestätigt wissen wollen. Uns muß es genugseyn, daß er sich uns erweiset. Aber damit nicht unter sei-nem Schein der Geist des Satans uns beschleichc, will er anseinem Bilde, welches er der Schrift aufgeprägt hat, vonuns erkannt werden. Er ist Urheber der Schrift: sich selbstungleich und widersprechend kann er nicht seyn. Wie er sichselbst erwiesen hat, so muß er immer bleiben, das gereichtihm nicht zur Unehre; wir möchten es denn für ehrenvoll hal-ten, von sich selber abzufallen und zu entarten.
1) ?. Pst. 1, 19.