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Vielmehr belegt er ihn in der Person Levi mit ewiger Schein«dc. «Simeon, spricht er, und Levi Gefäße des Fre-vels; in ihren Rath komme nicht meine Seele, inihr Geheimniß nicht meine Zunge.» Er hätte we-nigstens diele Schande verschweigen können: nicht blos umseines Vaters zu schonen, sondern auch um nicht sich selbstnebst seiner ganzen Familie mit einem Theil dieser Schmachzu beflecken. Wie könnte ldcrjeuige verdächtig seyn, welcherden ersten Stammvater der Familie, woraus er selbst ent-sprossen , als einen nach dem Ausspruch des heiligen GeistesVerabscheuungswürdigen darstellt, und weder sich selbst schont,noch auch den Haß seiner Landesleute zu vermeiden sucht, de-nen dieses ohne Zweifel zuwider war. Wenn er auch dasgottlose Murren seines Bruders Aaron und seiner Schwe-ster Maria erwähnt, kann man dann sagen, daß er nachdem Sinne seines Fleisches rede, oder, daß er dem Gebotedes heiligen Geistes gehorche? Ferner, da er das höchste An-sehen besaß, warum hinterließ er nicht seinen Söhnen wenig-stens das Recht auf das Oberpriesterthnm, sondern versetztesie vielmehr auf die unterste Stufe? Ich berühre nur Weni-ges ans Vielen; aber In dem Gesetze selbst gibt es eine Men-ge der vollgültigsten Beweise, aus welchen Moses ohne Wi-derrede wie ein Engel Gottes auS dem Himmel hervortritt.
5. Ferner so viele und so ausgezeichnete Wunder, wel-che er erzählt, sind eben so viel Bestätigungen des von ihmgegebenen Gesetzes und seiner Lehre. Denn daß auf dein Ber-ge ihn eine Wolke umhüllte; daß er daselbst Ü0 Tage langalles menschlichen Umgangs entbehrte; daß bei der Verkündi-gung des Gesetzes sein Angesicht wie mit Sonnenstrahlenglänzte; daß rings um ihn Blitze leuchteten, Donnertönten, auch die Posaune unberührt von menschlichemMunde erklang; daß sein Eingang in das Stiftsgezeltdurch eine Wolke dem Anblick des Volks entzogen wurde;daß durch des Eora, Datham und Abiram und derganzen frevelhaften Rotte furchtbaren Untergang sein Ansehenwunderbar befestigt wurde; daß der Fels vom Stäbe ge-