In der Jülich er Gegend.
Und trotz des Liebsten BitteErklärt sie sich bereit.
Das Ulädchen ans der läütteSchmückt bald das (vrdenskleid.
Sobald beim ZechgelageDer Ritter auf dein Schloßvernommen diese Sage,
Schwang er sich auf sein Roß.
Es folgten seine KnappenGestreckten Laufs ihm nach.Er sprengt auf schwarzem RappenDorthin, wo's Kloster lag.
„verflucht, wo ist das Kloster?"Rief er mit Donnerstimm',Und zornig, stets erbosterSchwur er in wildem Grimm.
Doch ob auch gleich er suchetRuf weiter Heid' umher,
Und ob er gleich auch fluchet, —Er fand es nimmermehr.
Denn an derselben Stelle,
Ivo einst das Kloster stand,Da plätscherte die lvclleJetzt an des Ufers Rand.
Nicht ferne von dem kvasserDa saß ein Bäucrlein,
Das Ulug' ward naß und nasser, —Gar trübe schaut er drein.
Dann sprach's mit tiefem Stöhnen:„Ich war verwich'ne Nachtvon himmlisch schönen TönenGar wundcr>am erwacht.
Die stillen'Lüfte halltenLaut wieder von Gesang,
Und weiße GeistgestaltenDie nahmen ihren Gang
vom Kloster her und zogenHinein durchs offne Tor.
Ich sah's, dann ward umzogenUtein Nug' vom Nebelflor."