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In der Jülich er Gegend.
VI!.
Arnoldus
fArno ldsw c i ler bei Düren.)f„Niederrh. Geschichtsfrcund" 1889 Nr. 17).
Laßt die Lecher fröhlich klingen,
Wackre Jagd- und KampfgefährtenUnd ein Lebehoch uns bringenAllem, was uns lieb auf Erden!
Und vor Allem meinem Sänger,")Meinem Arnold treu und mutig;
Denn daß ich noch lebe länger,
Daß ich diesen Tag nicht blutigMit dem Leben mußte zahlen,
Dank ich ihm allein vor allen.
Kaiser Karol also sprechendWinkte seinem treuen Sänger,
Tritt nur näher, lieber Arnold,
Hast das Leben mir gerettet!
Wißt, ihr Herrn, ein wilder LberHat mich heute überfallen;
Fehlend mit dem ersten WurfeUnd getrennet von euch allen,
War ich seine sichere Leute;
Da eilt Arnold mich zu retten,
Stößt dein Untier in die SeiteSeinen Speer mit kühnem Mute,
Daß es stürzt zu meinen FüßenUnd sich wälzt in seinem Blute.
Darum sprich, wie ich dir lohne,
Mnt'ger Sänger, diesen Strauß;
Was du bittest, sei gewähret,
Sprich es kühn und offen aus.
Alle nehm' ich hier zu Zeugen:
Was du wünschest, sei dein Eigen.Da tritt Arnold aus der Millevor den Kaiser hin bescheiden:Ihr erlaubt mir eine BitteUnd ich wage sie mit Freuden.
Wenn ihr jetzt in diesem SaaleMit den Rittern, die zugegen,
Luch gesetzt zum frohen Mahle,So erlaubet, daß ich reiic.
Und was ich, bis ihr getafelt,von dem Forste mag umreiten,
Schenkt mein Kaiser mir als Ligen,Wollt ihr gnädig euch bezeugen.
*) war Sänger und Harfenspieler Karls desGroßen.