Druckschrift 
2 (1911)
Entstehung
Seite
99
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In der Jülich er Gegend.

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Zu bescheiden, lieber Arnold,

Ist dein Wunsch, du hast mein Wort;Nimm dir meinen besten NennerNoch dazu und reise fort.

Und die hohen Herrn im KreiseLaßen hell die Becher klingen,Während Nrnold raschen FlugesReitet wie auf Sturmes Schwingen;Durch herabgehau'ne NesteZeichnend seines Weges Strecke,

Kehret er nach einer StundeFroh zurück zur Tasel-Rnnde.

Dank, mein gnäd'ger Herr und KaiserlIhr seid Gründer meines Glückes,Reichlich habt ihr mir belohnetLine U.at des Augenblickes.

Doch Karows spricht im Scherzen:Sollt' ich mich nicht dankbar zeigen?Doch vermisse ich nnt SchmerzenJenen Forst, der nun dein Ligen.Meines schönsten Waldes hast duMich beraubt durch deine Bitte,Nimmer kann ich jetzt durch ZagenMich erfreu'n in seiner Milte."

Darum sprich, was dich bewogen,

Lben solchen Lohn zu wählen,

Daß die Litte mir cm RätselWill ich nimmer dir verhehlen.G, mein gnäd'ger Herr und Kaiser!Zürnet nicht dem treuen Diener,

Uber seht, wie rings in HüttenUnd in Dörfern alles zittert,vor des nahen Winters Kälte,

Da mein Kaiser streng verwehretHolz zu fällen in den Wäldern,

Wo das edle Wild sich mehret;

Mich ergriff die Not der Leute.

Drum erlaubet, daß ich eileUnd zu jener Nrmen FreudeMeine Waldung rasch verteile.

Reichlich lohnen euch die TränenIhres Dankes und der Segen,

Den sie niederflch'n von oben,

Gott und ihren Herrn zu loben.

Da hält Karl sich nicht mehr länger.Komm an meine Brust, du Treuer!Und er schließt den frommen Sänger,Der ihm also lieb und teuer,

Tief gerührt in seine Arme.ll.u, was dich dein Herz geheißen,Daß sich einst auch Gott erbarme;

Nicßen, Sagen und Legenden vom ttiederrheln.