In der Gladbacher Gegend.
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kam der Zug an einem Lindenbaume vorbei, und dervermeintliche Delinquent rief aus: „Ich bin so wahrunschuldig, als dieser Baum alle seine Blätter verliert." Indiesem Bugenblicke fielen alle Blätter von dem Lindenbaumeherab, und der Mann erlangte Freiheit und Leben wieder
IV.
Das Are»; nnt der eisernen Band
tBns: Schröteler, Die Herrlichkeit und Stadt Viersen. Viersen 1867).
In der Mitte des Püster-Feldes in der Sektion Hammsteht ein Kreuz, an dem eine eiserne Hand befestigt ist. Dieseeisern e Lsand deutet auf eine im Volke hier noch umlaufendealte Sage über den Bau der Pfarrkirche zum hl. Nemigiushin. ^ Bls man nämlich vor 6vt) Zahren wegen Zunahmeder Bevölkerung die alte Pfarrkirche in der Nähe des Frohn-hofes für nicht mehr groß genug hielt, machte die LakseiteLsamm, Beberich, Ummer und Iseimer den Vorschlag, mansolle die Pfarrkirche in der Mitte der Gemeinde, auf dasPüster-Feld zu, bauen; zu einem Bau an der alten Stelle bei-zutragen, weigerte sie sich. Da aber die Kirchseite nichtnachgeben wollte, machte die Lakseite Bnstalten, sich vonder alten Multerkirche zu trennen, und fuhr schon dieMaterialien im Lsüster-Felbe zusammen, um dort eine Kirchezu bauen. Da habe man aber, so lautet die Sage, durcheine allmächtige Hand die Bausteine, die man am Vortageim Hüster-Felde zusammengebracht, während der Nacht ander alten Kirche oft niedergelegt gefunden; und da sich diesstets wiederholte, habe die Gemeinde sich in Gintracht ver-söhnt und beschlossen, die Kirche dort zu lassen, wo KaiserKarl seine Burgkapclle gehabt. Bus diesem ehrwürdigenKirchlein wäre die Pfarrkirche entstanden, dort müsse siebleiben. Denn wenn eine eiserne, allmächtige pand sienach der alten Baustelle weise, dann würden ihre Bauleuteim Lsüster-Felde vergebens arbeiten.
Zum Bndenken an diese alte Sage haben die Vorsteherder Gemeinde die eiserne pand an diesem Kreuze zuerhalten gesucht.
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