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2 (1911)
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82
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In der Gladbachcr Gegend.

V.

Jas „Eremiten Jämmchen" bei Büttgen

(„Der Niedcrcheiuh 1878, Nr. 11.)

Sm Büttger Walde liegt eine Stelle, die das „EremitenDämmcheu" genannt wird. Es wird erzählt, daß hier frühereine Hütte gestanden habe, in welcher nacheinander zweiEinsiedler wohnten. Der letzte dieser Eremiten sei von demFürsten von Dvck auf der Jagd gefunden worden. Dieserhabe ihn mit sich auf das Schloß genommen und habe späterauf Anraten dieses Eremiten das Rloster St. Nicolai bauenlassen, auch letzteren zun, ersten prior daselbst ernannt. Alsspäter der Ankäufer des Grundstücks, auf welchem sich das„Eremiten-Dämmcheu" befand, seine Leute hinschickte, um dasGehölz wegzuräumen, befand sich auf dein Dämmchen eineriesige Eiche, welche einst ihre Zweige über die dort erbauteHütte ausgebreitet hatte. Der Daum widerstand drei Tagelang den Anstrengungen der Arbeiter, die ihn fällen wollten,bis sie sich endlich gezwungen sahen, den Stamm bei derErde abzusägen. Als das Dämmchen später in anderenBesitz gelangte, fand mau kein, Boden, und zwar unter denWurzeln jener großen Eiche einen Topf mit Geld.

Nach h. P. Lentzen.

VI.

Erkelenz nnd Erka.

(Aus N. Hocker „Die Staimnsagcii der hohenzolleru und Ivelfeu",Düsseldorf, 1857.)

Erkelenz, heißt es, habe den Ursprung von einer edlenFrauen Erka, die gemeiniglich die Frau zur Lindengenannt wurde und ein männlich Weib gewesen sei. ZurVerteidigung des Vaterlandes habe sie den Tod nicht gescheutund allen Männern ein Beispiel der Tapferkeit gegeben.

VII.

Die Schlacht am Mühlenbach bei Gatzweiler.

(„Die Heimat", 1875, Nr. 17.)

hinter dem zur Gemeinde Dahlen gehörenden DorfeGatzweiler rechts von dein Mühlenbache, der zur Holt-mühle treibt, beginnt die große Waldung, die sich auf derganzen Nordwestseite Dahlens stundenweit hinzieht. Dort