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Du der Gladbachcr Gegeuh.
Und aus das Pferd gebundenTreibt mau ihn jach hinaus,
Das hat den Weg gefundenZu einem Klostcrhaus.
Tin Glöcklein hat's verncunmen,
Dem ist es nah gekommen.
Das rief den Morgen aus.
Die Klosterbrüder habenDen Reiter bald erkannt,
Sie führen mild zu laben,
Den Blinden bei der Hand,
Und auch das Tier, das treue,
Das; es der Rast sich freue,
Folgt ohne Widerstand.
Zu Gladbach in der ZelleAlbertus einsam wohnt,
Dicht bei der Krenzkapelle,
Darin sein Heiland thront;
Dem treu er war im Leben,
Dem Herrn blieb er ergeben,
Der Treu' und Unschuld lohnt.
Man trug, als er verschieden,
Den Leichnam in die Kluft,
Da ruhet er in FriedenDu seiner steinern Gruft.
Des Heil'geu Fürbitt' höretGott gern, wenn treu ihn ehret,
Wer hier um Hülfe ruft.
Gustav Prell.
I».
Der IVeisenstein.
(„Die Heimat", 1876, Nr. >2.)
plus dem Vicrssner Markte lag in alter Zeit ein Stein,der Weisenstein genannt, an dem das Recht gewieselt wurde.War ein Verbrechen geschehen, dann wurden diejenigen,welche der Tat verdächtig waren, an diesen stein geführtund mußten mit ihren Händen auf den Stein schlagen, biseinein von ihnen die Nase blutete. Dieser war dann dergesuchte Verbrecher. Nber diese Probe bewährte sich nichtimmer, klls es sich einst um die Tntdeckung eines Mördershandelte, hatte zuerst einein Manne die Nase geblutet, dersich vor Gott und seinem Gewissen der bösen Tat unschuldigwußte. Vis er aber trotzdem zum Galgen geführt wurde,