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2 (1911)
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Im G cid crn la nd c.

Sagen aus Tönisberg und Umgebung.

(Mitgeteilt von Johannes Zhauter.)

XIII.

Tönisberg s Nainc.

Griginalbeilrag.

Dort oln.ni voni BergcshangeDa winkt das lhciligtnurchIn Zankt lüntonins EhreTrbant nnd Gotles Ruhm. —

Da lebte vor alten ZeitenIm rauhen MönchsgewandTin frommer Teemue,

Antonius genannt.

Wo beute noch flüsternd fließetDie (iZnelle aus dem Zand,

Da stand des Mönches chatte,

Gefügt von eigner chand,

In der er dem chcrrn gedienctDes Lebens kurze Zeit,

Mit Arbeit, mit G.betenDem chcil'gen sich geweiht.

lind als dann des Todes StundeIhn rief zu Gottes chöh'n,

Da war vom heil'gen LeichnamDie Spur nicht mehr zu seist». —

Die Klause ist längst verschwunden, —

Des Siedlers Kam' lebt fort;

Ihn nennet die Kapelle,

Ihn führt der nahe Grt.

XIV.

Sagen über Holtmannshof.

(Mündlich).

Wenige Klinten von vorgenannter Kapelle liegt das alteGeldernsche Lehengut „Dellmannshof"; an diesen knüpfensich die mannigfaltigsten Zagen. Zie mögen wohl Znsammen-hang haben mit der geschichtlich feststehenden Tatsache, daß

berges, westlich vom Dorfe. Es geht die ömge, dost dort auf dem sog. Butterbergein alter Zeil ein heiliqmäßiger Tinsiedler, kimonius, gelebt habe. Davon soll derGrt Tönisberg > Antoniasberg) seinen Namen herleiten. Ilebrigens ist noch jetzt derPfarrpatron t5l. Antonius der Linsiedler. Das ttopellchen wird recht viel besuchtund ist in neuester Zeit Hub ch restauriert worden. L? zeigt zwar nicht mehr, das;