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2 (1911)
Entstehung
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Gin päuslein, wie im FeldeGs richtet wohl gläubiger Zinn,Davor die Rinder nnd pirten,Die Jäger nnd Schnitter knic'n

Und ärinlich wie die peideAus Ziegeln, roh gefügt;

Die Kunst geht stolz vorüber,Dem Glauben es froh genügt.

Mit letzte» Maies BlütenGeziert nun steht es da,

So ivie's im FlammenmeereDaheim Frau Mechel sah.

Gerührt der fromme PriesterBus seinen Thron nun hebtDas Bildlein der zwei Reuter,prnnklos auf polz geklebt . . .

verwundert schanen's die Leute,Und sie vergessen ihr Leid,Sie schauern unter dem BlickeDes Bildes in Seligkeit.

Und sie hören des Bildes lvorte:„Run eilt in die weite kvelt,verkündet es allem Jammer,Daß hier ein Trostborn quellt."

Aufjauchzend eilen die LeuteUnd singen ins Land hinaus:„Zu Kev'lacr auf der peide,

Da hält nun Maria paus.

Und wer in Not und Traner,Der ziehe nach Kevelaer,Wer nirgends ihn sonst gefunden,Dort findet er Trost fürwahr."

Nicht lang, da kam's gezogenDie Straßen rings daher,

Und alle, die kamen, schlepptenAn Leid und Glend schwer.

Beim Trostquell auf der peiden,Am armen Liebfranenhaus,Da weinen und klagen die AermstenMit neuem Mut sich aus.

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