Druckschrift 
2 (1911)
Entstehung
Seite
48
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In? Geld ernlande.

„Doch weh', mit Schinerz mich füllteLine and're bitt're SchaniIn? Lseil'genhäuscheu strahlteEin Bild'lein Uns'rer Frau,

„Ein solches Bild just gesternBus Lützelbnrg der StadtEin armer hessischer ReuterZum Rauf mir geboten hat,

„Nun muß ich d'rum wohl leiden —Und tat's bei Gottl nicht gern;

Mich trieb ja nicht schnöde khabgier,Ich sparte nur Unserm kserrn . .

„Frau Mechel, wohin denn zogenDie Reiter, die du geseh'n?"

»Nach Rempen mußten sie weiterZu ihrem lserrn Leutnant geh'n."

Frau Mechel, so mußt du wandernDen beiden Soldaten nach,

Und eh' du ihr Bildlcin 'sundenRehr heim nicht unter mein Dach.

Nach Rev'lacr will ich selber,Das lheil'genhäuschen bau'nUnd es weihen von LützelburgeDer großen Wundersrau'n,

VI,

Zu Rev'laer auf der BeideDie Mailuft weht so mild;vier Straßen kommen zusammenBm einsamen Rreuzesbild.

vier Straßen, die laufen weiterIn die weite Welt hinaus,

Da wohnen die Not und das Sterben,Der ksunger und Rriegesgraus.

Und ob sie von Norden und Süden,Gb von Gsten und Westen zieht,

Jede Straße weiß von ElendEin endlos trauriges Lied,

Doch sieh: wo die ElendstraßenNur Rreuz sich sagen: WillkommIDa baut nun ein armer MaurerEinen Bildstock schlicht und fromm.