Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
122
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122 S n d e r G l a d b a ch c r G c g r n d.

Schweren Herzens zog der TroßDann zurück des Airchwegs sdfadr,Suchte, wo der Flcuthbach floß;Nchl vielleicht im kalten BadeLiegt das Rind, des Todes Raub,

Unser Leichtsinn war sein Würgrrl"Sieh, umhüllt von Schilf und LaubLiegt der junge Erdenbürger!

Dicht am bvasser unversehrtBlieb er durch des Hcil'gcn Walten;Neuer Dübel nun sich mehrt,

Neue Lust belebt die Nlten,

Und im Hause sonder ZwangGibt sich kund die Eltcrnsreudc;

Denn der teure Fund gelang,Der befreit vom schweren Leide.

Mohr als hundert Jahre flohn,

Seit sich dies hat zugetragen,

Dankbar eines Müllers SohnSchuf dies Denkmal späten Tage»'Wo beschützet einst als UindDurch den Heil'gen vor den WellenUlis er Mann ward, frommgcsinntHieß das Bild er aufzustellen,*)

"I Das Bild hatte im 6aufe der Zeit mancherlei Schicksale zu erfahren. ZurZeit der franz. Revolution wurde es an Aopf und kirmen verstümmelt. Ein-mal war es ins tvasfer geworfen worden und gelangte beim Fischen in eilt Netz. Dasursprüngliche Bild wurde wiederholt durch ein nenes ersetzt t das jetzige wurde imgadre Z8H2 und zwar durch freiwillige Beiträge der Umwohner errichtet!