In der Gl ad dach er Gegend.
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Dach tranrigl es nähren nnscligen ZwistDie Nachbarn von Heimcr und Hüsten,
Die haben den Bauplatz im Felde erkiest, —
Schon tat man zum Baue sich rüsten.
Da fuhren sie Steine, Holz, Kalk und SandZum Kirchenban, wie sichs gebühret;
Doch nächtlicher Weile von starker HandWard alles vom Äcker entführet.
Sie fanden es wieder an jenem Vrt,
Ivo Karol gehausct vor Zeiten;
„Hier gründet die Kirche, des Heiles Hort!
Nur so ist das Wunder zu deuten!"
ÄIs oft das verschwinden von Holz und Steinvom Äcker bei Nacht sich erneuet —von oben ein Fingerzeig muß es sein,lind Hader und Zank wird bereuet.
Und Eintracht ist rühmlicher Taten (Duell,
Gibt Stärke, das Werk zu vollbringen,
Ivo Karol der Kaiser die Burgkapell'
Einst gründet' in edelstem Ringen.
Hier, wo von des Kreuzes Gewalt zerschellt,Germanische Götter einst sanken —
Ein Tempel dem Höchsten ward hingestelltZur Ehr' dem Äpostel der Franken.
„Zur eisernen Hand" ist der Grt benannt,
Wo Steine zum Bau einst verschwunden,
Äns Eisen geformt wird am Kreuze die HandDas Wunder der Nachwelt bekunden.
I. j). Lentzen.
VN.
Ursprung des Ortsncnnens „Willich".
(„Die Heimat", 1875 Nr. 1.)
Die Sage klingt aus alter Zeit,
— Das Volk bewahrt sie billig, —
Ivie edlen Ursprungs sich erfreutDes Dorfes Name „Millich".
Sankt Suitbert trug des Glaubens TichtEinst hier zu rohen Heiden;
Er fallt die Wälder schwarz und dicht,Für Ehristnin tät er streiten.