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1 (1909)
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In der alten Grafschaft Mörs.

Und es höret erstaunt die Menge ihn an;

Jetzt weiß sie das Bild erst zu deuten,

Dach der Gbre er spricht zum Bruder alsdann:

„Die Kunst mag viel Lad dir bereiten,

Dach die Demut dich höher und herrlicher zieit,

Das wird man in späteren Tagen,

'Venn den Sinn man erfasset des, der es vollführt,

Leim Bild dir zum Labe nach sagen."

Rheinberg. Moritz Schmitz.

!V.

Z?ie ^vlvcste'vnricbt. )

s,,Die lhcimat" 1877, Nr. 26).

Ts sitzt im alten PfarrhofDer Pfarrer noch und wacht,

Da naht die zwölfte StundeIn der Sylvesternacht.

Und wenn wie banges KlagenBuch tönt des UKndes Klang,

Im frommen Priester regetSich tief ein innrer Drang.

Zu dieser ernsten StundeUlill still noch nnd allein,

In seinem Kirchlein drübenDem Ihcrrn er dankbar sein.

U?ill hier für seine Lserde,

Die treu er hat bewacht,

Des lherren Gute preisenUnd preisen seine Macht.

Und will ihn dann auch bitten,

Daß all die Seinen dochLr auch fo:tan,mög' schützenUnd fortan lieben noch.

Und so drum denn auch rüstigTritt er zur Nacht hinausUnd lenket seine SchritteZum nahen Gotteshaus.

Jedoch als er's erreichetUnd als er tritt hinein,

Da steht er wie versteinert, —

Um ihn strahlt Heller Schein.

U Bei älteren Leuten geht die Snge, dast der vor vielen gahrcn in Bheinberg gestorbeneptfarrer PV, eilt sehr frommer Monn, Ahnungen, Vorgefühle oder wie mein im Volks-munde sogt „Bargeschäfte" gehabt habe, worauf auch nachstehende Geschichte beruht.