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1 (1909)
Entstehung
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kl n den Ufern des Rheines.

kvcnn er dem Jungen hülse zu seiner Meisterschaft,

Nun hatte bei Waten dies Beispiel große Kraft:

Er sandt' auch mich zu Mimen: das war dem König lieb,Daß Eckart da, der Treue, nicht ohne Gefährten blieb.

Wir wurden Schwnrbrüdcr, Eckart und ich,

Wie wir schon vettern waren; von meiner Seite wichDer treue Knabe nimmer, er war mein fester Schild,viel mußte meine Jugend von den zwölf Gesellen wild

lind Siegsrieden dulden. Denn oft zu Miniem kamDer junge Frankcnkönig und niemand war ihm gram,

Gbwohl er alle neckte und die Gesellen schlug.

Mich ließ er lang in Frieden, weil es Eckart nicht ertrug,

Wenn seinem Notgestallen das kleinste Leid geschah:

Wie oft an den Gesellen er ihn das rächen sah!

Doch könnt' cr's einst nicht lassen in seinem llbcrmntMich Elfensohn zu schelten: Da geriet Eckart in Wut

Und warf seine Sange Siegfrieden hinters Ghr,

Daß der Knabe blutete und schier den Sinn verlor;

Doch kam er bald zu Kräften: mit seiner linken Sand,

Griff er Eckarten ins Saar und warf ihn in den Sand.

Da lief ich ihm zu Sülfe und die Gesellen all,

Wir sparten nicht der Schläge: das war ihm eitler tochall;Er zog doch bei den tffaare» Eckarten vor die Tür.

Da trat aus seinem lffause der alte Mime hersür.

Mit strafenden Worten sprach der zu Siegfried:

„Was schlägst du meine Burschen, unnützer Störenfried?

Wenn sie was Blitzes schaffen, läßt du sie nie in Kuh',

Nichts schaffen kannst du selber, nur Unfug sinnst und schaffest du,

„Dein Sinn ist unbändig, hier kann sich niemand mehrvor deiner Wildheit fristen. Was läufst du stets hierher?Wir mögen wohl entraten so ungestümen Gast:

Fürwahr, du lägest besser den Sundingen so zur Last,

„Die deinen Vater schlugen, und rächtest seinen Tod,klls daß du meine Leute schindest ohne Not,

Er ist doch nun gewachsen über Manneslänge schier:

Zu Felde sollt er liegen, nicht in der Schmiede bei mir,"

Da sprach mit lautem Lachen König Sicgmunds Kind:

„Da seht ihr einmal wieder, wie töricht Greise sind:

Ich weiß es auswendig, das ew'gc, alte Lied,

So oft Hab' ich's vernommen von dem verloffnen Fahncnschmied:

„So schmiede mir die Fahne, so schmiede mir das Schwert!Du hast es längst verheißen, wann wird mir das gewährt?Kann ich Gündings Söhne zerkloben mit der Faust?

Du aber sollst erfahren, wie stark sie hämmert und saust,