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1 (1909)
Entstehung
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Nu den Ufern dcs Rheines.

Jene Reine, Makellose,

Die im Stalle mich gebar,

Uberreich an allen GnadenUluch zugleich voll Schmerz sie war.

Will ich vor der Sund' bewahren,

Will ich tilgen Sündenschuld,

Will ich Frömmigkeit belobnen,

Will ich spenden reiche Huld:

Sieh: dann sende ich oft Leiden,

Rümmer, Rot und Traurigkeit;

Diese sind dann Gnadcnscgen,

Schätze für die Ewigkeit."

Und das Nönnchen voller DemutNeiget tief zur Erde sich,

Preisend Gottes weise Liebe,

Die da waltet väterlich.

„Herr", so betet sie voll Glauben,

„Stets dein heil'ger Will' gescheh',

Wie in Freuden, so in Leiden.

Du der Lust und in dem Weh.

hier ist gut sein, wie auf Tabor,

Doch es ruft mich meine Pflicht,

Segne uns, bevor wir scheiden,

Geh' nicht mit uns ins Gericht."

Segnend war der Herr verschwunden;

Einsam war's im Gotteshaus,

Rur vom Tabernakel strahltenBahnen lichten Glanzes aus.

Leon. Ul l b. R o e.

XX!.

U?ie Bockum seinein Nanicn kanl.

(„Die Heimat" 1878, Nr. 9>.

Dom Nufe Malters von Habenichts war auch der MtterUlrich Bock gefolgt; er hatte das Ureuz genommen und be-eilte sich einer der ersten im frommen Zuge zu sein. Uberer teilte auch mit feiten unbesonnenen, hastig vorwärtsdrängenden Rreuzfahrern das Geschick, in Feindes Hand zugeraten und Zahre lang im unterirdischen verließ hundertMeilen von der Heimat entfernt in Glend und Not schmachtenzu müssen. Gr dankte es nur einem fast wunderbaren Zufall,daß er seilte Freiheit wieder erhielt. Ohne Mittel, geschwächtait Aärper und Geist und ergraut vor der Zeit, trat er seilte