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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
Seite
189
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von 9l8 bis 1192. 189

Bischöfen zusehen genommen, oder die Grafen selbst ge-zwungen haben, ihre Aemter von ihnen zur sehn zu neh-men. Aber nicht lange hernach verschwanden die Heer-bannsgrafschaften in unserm Stifte, und zwar wie man wohlsieht, weil der alte Heerbann nicht mehr vorhanden war,und die Streugraffchaften so wenig als die Aftergrafschaf-ten diesen Titul weiter behaupten konnten. Zu Ende deseilften Jahrhunderts liegen noch Balkhausen und Drebberin der Grafschaft b) Adalgerö Wikingssohns, Noten-beck und Remsethe in der Grafschaft eines andern Adal-gerö c); Schleppendorf, Voxtrup und Eppcnslot sindin der Grafschaft Wrzels cl) des Jburgischen Kloster-vogts, Oselage und Haresheim in der Grafschaft Walde-schs e), Holzhausen in der Grasschaft Folkers t), undAstrepe und Schirls in der Grafschaft Amelungs Z),des bischöflichen Kirchenvogts zu Iburg. Aber damit ver-liehren sich diese, und man sieht von nun an in den Grun-zen unfers Sprengels Grafen mit dem Zunamen vonTecklenburg, von Ravensperg und von Oldenburgauftreten, die einer SeitS auf dieselbe Art, wie die Bi-schöfe, die Edlen und Gemeinen in ihren Edelvogteyen inihre HauSdienste und Hörigkeit genöthiget, und sich da-raus eine eigne Macht bereitet, und andrer Seits, hasie den Herzogen und Bischöfen als freye Lehenmänner ge-dienet, damit vom Schiffbruche gerettet haben mochten.Doch können auch jene Grafen zu ihnen gehört, und nach-her erst ihre Zunamen erhalten haben. Henrich , Grafvon Tecklenburg, kommt (ri;o) zum erstenmal vor ti),doch kann man die Gräfin Judith und den Grafen Hen-rich , welcher J118) dem Kloster Iburg die Eintrift voneiner sichern Anzahl Schweine in die Dröper Mark bewil-ligen