l84 Dritter Abschnitt, Heerbann
k) Dabin zielt der Z, 77. N. 4 angeführte Vorwurf undwas in dem Urthel von; Aralftire in libertatez ecclelizc,gesagt wird.
i) 8uinma militari? clz-peigu! vnlAariter vocatur: Heer«schild: con. r.av«.isu. 'I'. I. 1^4.
5.
Aber auch bald aus den Stiftern ganz verwiesen.
Der letzte Zuschnitt, wodurch das Heerbannsamt injedem Stifte dessen Bischöfe untergeordnet wurde, undwelcher auch wiederum den Herzogen erlaubte, die frepenGrafschaften wo sie konnten, von sich lehnbar zu machen a),zielte gerades Weges auf eine geschlossene Verfassung. Manbesserte nun bloS an den Lehn - und Hosrechten um die Ketteso viel starker zu machen, und der Kayser hatte mehrmalsUrsache es zu bereuen, daß er den alten Heerbann demneuen aufgeopfert hatte; da es die Fürsten endlich auchmüde wurden, jeden italiänischenZug für eine Reichs-Land-wehr zu erkennen. Jetzt hätte er gern, nachdem ihmdas Recht die Bischöfe zu ernennen, einen hinlänglichen Ein-fluß auf die Stifter gab, die Herzoge ganz abgeschaft b),und wahrscheinlich halte der Erzbsschof Avelbert von Bre-men, dessen Gesinnungen in diesem Stücke bekannt sind c),wo nicht auch unser Benno IL. diesen Grundsatz dem jun-gen Henrich i V. beigebracht. Allein indem er jene stür-zen wollte, verlohr er auch diese, oder vielmehr das Rechtihrer Ernennung, und die Umstände zwungen ihn auchgegen jene andre Sayten aufzuziehen. Das HerzogthumSachsen hob sich nach dem Ausgange der Billunger zueinem neuen Glänze, bis es endlich, da es unter Hen-rich dem Löwen allen fürchterlich geworden war, den«
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