173 Dritter Abschnitt, Heerbann
e) Sie baben auch noch jetzt als bischöfliche Kriegesleute dieAollfreyheit, und die Freyheit von dem Gedinge alsdem Muflcrplatze des allen Heerbanns, und dem Sende.Wer übrigens Hausgenossen halten wollte, mußte dazuein Privilegium haben, wie man in der Folge sehenwird.
L) Freylich waren auch schon zu Carls des Großen Zeitenund vorher eine Menge von Leuten, sie mogten nun ssitioder Oevoti, oder LlioutES heissen, welche mit ih-rem Herrn zu Felde zogen. Die Capitularicn sagenausdrücklich: am LUIN conssts am stuo
in Kösseln yerA-M. Ich beHaupts aber, daßes damit wie mit unser» heutigen Truppen gegangen,wovon mancher Herr zuerst nur eine Leibgarde hatte,der jetzt viele tausend halt. Jetzt ist kaum ein Wirthunter Hunderten ein Soldat; über hundert Jahr sindsie es aber vielleicht alle. Dieses ist der völlig ähnlicheFall; und wenn es dann heißt: am auin prwsccssoimt Lmn aupitauoo in knssein pergat: so geh» gleicheNachbarn, in cinerley Absicht und aus einerlcy Grunde,zu Felde, aber uuter verschiedene Fahnen.
§- 3'
Dieser ward aus Leuten zusammengcscht.
Der König brachte die neueDiensimannschaft») nichtgleich ins Feld, endlich aber wagte er es doch, nachdemer sie lange genug geübt hatte, und war glücklich. JederHauptherr war aber nun auch darauf bedacht, seine LeUlözu vermehren, und unter den Ottonen wurde in unsrerDomkirche schon das Gevächtmß von mehr als tausendWehren begangen/die sich und lhr Eigenthum dem Schutz-heiligen des Stifts übergeben hatten b). Andre Stiftun-gen waren hierin noch glücklicher, man zählte ihrer meh-rere