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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
Seite
119
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von 9'y bis !?92.

drey gehöre» höchst wahrscheinlich unter die Ahnen derGrafen von Raveusperg, deren setzt bekannter Slawin»vater Icker luauims cto Galvello ist, der iioz. gelebthat.

c) clchl, cio 1049 n. 21. 22.

s) Goldensiedde 1070 von Fölkern, Helvern 1O70 vonVolchard, Drebber lOtz; von Gyfllen, Essen undBonnvedde von Giselberten, Venne 10H6 vonFölkern, Holzhausen und Bevern -091 von Ebcr-bardten, Northenfeld i<zh6 von der Wittwc Schwa«uenburg, Waldenbrück >c>?6 von der Klosterfrau De»niod tc. Man sehe die Urkunden von diesem Jahre.

§. 11.

Bischöflicher Kricgesstaat, Dienstmc.MlschastDie D'.cnstniannjchaft, welche lange Zeit eine per-sönliche Höugkcit a) zum Grunde hatte k), war anfäng-lich so zahlreich nicht, und jene wollte sich mit dieser zuerstnicht vermischen lassen. Sie unterschied sich in ihren Un-terschriften durch die Beywörter, edel oder spcy c), wel-ches sonst, wie der Heerbann noch blühete, etwas ganzungewöhnliches war. Frcyheit war damals kern Vorzug,sondern eine Schande, wie sie denn auch die Bischöfe nichtanders als mit ausdrücklichen Vorbehalte »hrer Ehre an-genommen hatten ck), und man schrieb sich so wenig cdel e)als man sich vorzeiten Frcyherr schrieb; bcydeS ist durchspätere Vermischungen veranlasset worden. Dieser Unter-schied währte an die zweyhundert Jahr 5), und verlohvsich endlich theils du ch die ritterliche Wür. e, nach welcherder Diinstmann als Ritter über den Knapen gieng ^),wenn dieser auch noch so hohen Standes war; theils auchdadurch, daß man sich als Dienstmann von seiner Geburt

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