i i2 Zweyter Abschnitt, Stiftung
lieber verthsidigen als abstehen wollen. Da die Bischöfekeine andre Einnahme als den Zehnten hatten: so gabensie auch nicht leicht andre Wohnungen ä). Dem Weren-brecht ft) gab Bischof Elvcrich emmal sieben Pfund undvier Schilling und einmal zwey Pfund jährlichen Zehnt-geldeö; so Benno it. einem andern Namens Velchardjahrlich drey Pfund e), einem andern Namens Wal ein-mal sieben und einmal ein Pfund 6), Gieselberten vierPfund e), noch einem Fölker zwey Pfund 5), und derHudebergen vier und ein halb Pfund A): so der BischofMarguard feinem obersten Schirmvogt Eberhard unddessen Brüdern Namens Ludolf, jedweden fünfPfund fr),st> Bischof Wido der Witwen Schwanenburg vier undzwanzig Schilling i) und um nur noch eins von mchrem,wovon wir vermuthlich nur die wenigsten wissen, anzu-führen, Bischof Philipp dem Grafen Henrich von Teck-lenburg zwanzig Pfund jährlichen ZehntgeldcS Ich, welcheswir hier um deswillen bemerken, weil man daraus ersieht,wie die Zehnten oderZehntloseil I) sich in eineZahluugö-lnünze verwandelt und die Bischöfe jedem seine Löhnungoder bedunzeneZahlung inZehntgelde, und zwar bey denZehnkgeldpfiichtigsn ohne Mittel angewiesen hatten, wo-raus dem Stifte nothwcndig mit der Zeit der größte Scha-den zuwachsen mußte, indem es zu allen Zeiten Schwürig-keiten setzt, wenn man dergleichen unmittelbare Anweisungennach vielen Jahren wieder einziehen will. Auf jedes PfundZehntgeld kann man den Zehnten von zehn VolbErbenrechnen m). Mit Recht befahl der Pabst Lucius III. ichunferm B. Arnold, vielleicht auf fein eignes Veranlassen o),den Layen weiter gar keine Zehnten zu geben , und dieje-nigen, welche sie noch hätten, wieder einzulösen. Nur
Schade