von 9'8 bis 1192. IOZ
§. 5-
Heinrich der iv. entscheidet dieselbe aber vergeblich.
Dieses rhac Benno It. und zwar zuerst vor den Hey-den Cardinälen, dem Bischöfe Gunrd zu Ostia und demBischöfe Udert zu Preneste kl), welche Gregorius ^ Ii.nach Deutschland geschickt hatte, um die Beschwerden derSachsen gegen den König zu untersuchcn. Sie wiesenaber die Sache an den Erzbischof Anno zu Cölln, welchemauch der Pabst (den 18. Oer. 1074) die Entscheidung auf-trug, uns der Erzbischof hielt es für gut, diese zur nächstenKuchenversamlung, die in der Fasten (107;) gehalten wer-den sollte, aber nicht gehalten wurde, zu verschieben.Benno sähe bald, daß er als em Anhänger des Königsvon der päbsilichen und sächsischen Parthcy nur herumge-führt würde, und wie er selbst mit dazu geholfen hatte,daß der Pioceß zwischen dem Erzbischof von Maynz undden Aebten zu Fulde und Hirschfeld, worin es ebenfalsauf die Fragen b>) ankam: ob die Abtheyen von ihren Vor-werken, und Ländereyen, welche sie andern zum Bau un-tergegeben hätten, den Zehnten folgen lassen müßten, undob der Erzbischof auö den Pfarrsprengeln, worüber sie dasErzpriesterthum hatten, mehr als den vierten Theil derZehnten fordern könnte: so machte er sich die Gelegenheitzu Nutze c), und brachte es auch glücklich dahm, daßihm m>c Einstimmung der auf des Königs Seite getrete-nen Bischöfe die Zehnten nochmals zugesprochen, und da-rüber (den Zo. Dec. 1077) zu Regenspurg, (den 27.Ienner 1078) zu Maynz und (den zo. Apr. 1079) wie-derum zu Regenspurg 6) die feyerb.chsien Urkunden erchei-let wurden. Er gelangte aber dadurch so wenig als der
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