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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
Seite
86
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8 6 Erster Abschnitt, Bischöfe

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(- 5-) Arnold.

Arnold war nicht minder glücklich barin, daß ihm(1189) der edle Herr, Wlebolo von Horstmar, derVater des berühmten Bernhards von Horstmar a),seine K.rche und seinen Hof zu Ricke mit mehrern ansehn-lichen Gütern übergab, wovon ein Kloster zu Ehren derJungfrauen Maria gestiftet werden sollte b). Wie die-ses geheißen, ist unbekannt; der Ort Ricke aber ist ver-mmhlich Recke in der Grafschaft Lmge auf der hiesigenGranze. Sein Stift verbesserte sich auch dadurch, daßman (>l8?) zu Sttinftlde in dem heutigen NiederstifteMünster, eine neue Kirche erbautte c), wozu der Pfarr-sprengel von dem hiesigen Kirchspiele Damme mit Vorbe-halt der Senvpfiicht genommen wurde. Auch er erlaubteder neuen Gemeine, welche ihre Kirche aus eigenen undgesammleten Mitteln erbauet hatte, mit Einstimmungdes Hauptpfarrers zu Damme, oder vielmehr, w>e esscheint, des Doniküsterö cl), dem die Pfarre geHorte, undder daraus einen Vicar hielt, ihren Curaten zu wählen,und ihm denselben zur Bestätigung zu präsentiren. Vonmehreren guten Anstalten aber hielt ihn nunmchro der (iistst)beliebte allgemeine Zug ins gelobte fand ab, was damalsder berühmte SüladM zu erobern suchte e). Denn erthat zu Anfange des folgenden Jahrs in Gesellschaft desDomprobsteS Lemfned und vieler andern Herrn ausWestphalen, die sich zu Waldeck 5) versammleten, denunglücklichen Zug mit, welcher dem Kayscr, ihm und sovielen andern das leben kostete. Man sagt unftr Bischofscy vor Accon, weiches die Creuzfahrer (1191) belagerten,

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