von 918 bis 1192.
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lichen für sich gehabt zu haben c). Doch wahrte derStreit nicht lange, denn der Erzbischof von Cölln, ArsNoll), erklärte sich für letztem, und excommumcirte dieje-nigen, welche den ersten rechtmäßig erwählt zu haben be-haupteten. Ob der Erzbischof dieses aus eigner Machtoder aus einem päbstlichen oder kayserlichen Auftrage ge-than habe, wissen wir nicht. Man zankte sich damalsso wohl über das Richteramt bei) streitigen Wahlen alsüber den eigentlichen Antheil, welchen die Weltlichen ander Wahl eines BsschofeS zu nehmen hätten cl); undmanche redliche Männer, die aber wohl nicht alle Folgendavon einsahen, wünschten, daß man die Wahlen, wo-von fast keine einzige ruhig war, ganz wiederum abschaf-fen möchte. Genug Philip erhielt das Bischofthum,und er scheint es auch verdient zu haben, indem er nochnicht lange regieret hatte, als er schon die Grafen oderedlen Herrn von Holte, welche den Landfrieden gestörethatten, nnt Macht überzog, und (1144) ihre feste Burgdie noch jetzt unter dem Namen der Burg zu Holte in demKirchspiele gleiches Namens bekannt ist, nach einer lang-wierigen Belagerung eroberte und zerstörte e). Die besteHülfe leistete ihm hiebey der GrafOtko vonRavensperg f'),welcher auch die frcycn Stühle zu Middendorf und dasHolzgerichte über die Hiltermark, so erst lange nachherwiederum an unser Stift gekommen sind A), daher erhal-haben soll: und unser Bischof hat wahrscheinlich für seinenAntheil der Beute, den Weyerhof zu Holte mit dein Pa-tronat der dortigen Kirche, und der Holzgrafschast in derHoltermark ft), welche noch jetzt zu Lehn gereichet werden,erhalten. Die Familie der Grasen oder edlen Herrn vonHolte muß sonst eine der angesehensten in unserm Stifte
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