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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
Seite
51
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von 918 bis 1192.

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§. 22.

(2s.) Wido oder Wiho il. 0.1092-1101.

Der Domprobst Wido, welcher (109z) dessen Platzeinnahm a), gehörte unter die Freunde Henrichs!^. b),denn er hatte auf Anrathen des Erzb. Lltmars von Bre-men undBenno !!. in einer besondern Schrift c) gezeigt,daß der Pabft den Kayser zum großen Nachtheil der Kir-che in den Bann gethan hatte; und zugleich behauptet,daß kein Pabst die Unterthanen des KayserS von ihremEide lossprechen, und ohne dessen Einwilligung den pabst-lichen Stuhl besteigen könnte, eine Behauptung, die ihndem römischen Hofe gewiß nicht, desto mehr aber demKayser, empfohlen haben mochte, der ihn wahrscheinlichauch zu unfern Bischof ernannte, oder doch die Wahl aufihn lenkte. Zu seiner Zeit (noo) brannte die Domkircheab 6), welche vermuthlich mehrerer Sicherheit halber mder Burg e) gestanden hat, indem die jetzige auf einemPlatze daneben erbauet zu feyn scheint, um sie so viel we-niger der Feuersgefahr auszusetzen. Die Reliquien derheiligen Märtyrer Crispin und Crispinian fand man unterdem Schutt des großen Altars 5), und brachte solche nachIburg, wo sie über sechs Jahr in dem Altar des H. Cle-mens, worin, wie wir oben erzählt haben, Benno zumAndenken des Vorfalls zu Bri.ren, eine Höhlung ange-bracht hatte, verwahret blieben, und erst unter dem fol-genden Bischöfe Johann, als man mit dem Bau derDomkirchs so weit fertig war, fsyeriich zurück gebrachtwurden. Der Bischof Wido, dessen Wohnung mit ab-

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