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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
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44 Erster Abschnitt, Bischöfe

erlitten hatte, mit allem Ernst annahm g). Es glaubenauch einige b), daß er sich um diese Zeit mit dem PabsteGregonus vu völlig ausgesöhnet habe, weil dieser anden Bischof Altmann zu Passau, welcher sich eben zu Pa-derborn aufhielt, ein Schreiben abgelassen hat, worin ersich die Hosnung macht, daß Benno die Parthey desKönigs verlassen wollte, und ihn in seinem Namen brü-derlich anzunehmen befiehlt c). Allein jene Hosnung wardbald vereitelt, indem während der Zeit, daß der KönigRom belagerte, und den neuen Pabst Clemens Ul. ein-setzen wollte, die Mißvergnügten in Deutschland den Her-zog Hermann von Lützclburg zum Kayscr erwählten, unddie n»t ihnen verbundenen Sachsen unter der Anführungdes Bischofen Udo von Hildesheun und des MarkgrafenEckdert unser Stift verheerten und unfern Bischof in sei-ner Hauptstadt belagerten 6). Die Aussöhnung aberkann schwerlich zu Stande gekommen seyn, weil Bennozu jenen aus der Stadt ins Lager gieng, und sie nach ei-ner vertraulichen Unterredung dahin brachte, sich fürHenrich l V. zu erklären c), worüber Bischof Udo nach'wärts von dem Pabste mit dem Banne bestrickt wurde 5).Benno gieng jedoch aufBefehl des Königs zu ihm (1082)ins Lager vor Rom, und ließ sich in den Unterhandlungenzwischen ihm und dem Pabste gebrauchen A), woraus man. wohl schließen mag, daß er bey beyden gelitten gewesensey; wie er denn auch, als die aufBefehl Gregorius VU.(1085) zu Quedlinburg versammelten Bischöfe, ihre Geg-ners und diese zu Mainz die Bischöfe, welche es mit je-nem hielten, namentlich excommunicirten tt), ans beydenSeiten nicht genannt wird, Doch hielt sich Benno, so

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