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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
Seite
27
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von 91Z bis 1192. 27

hernach aber durch Vorschub des H. Meinwerchs Erz-

bischof zu Bremen.

c) Obüc Uoc anno (ioz6) »i^v.

^>. 728. Aber Erdmann setzt semcn Tod acl V. IchApr. ioz7; und das ^ec^o/. beym sa»^?>i>>^i.invinst. litt. acl IV Ich Oecenchris, «5/: Lo2iinarn8 Lp.

H. 12.

(16.) Elverich oder Alberich, v. ioz6 «1052.

Auf Goßmarn folgte Elverich, der aus des Kay»fers Dienste kam ü), und vermuthkch auch keine großeErbgüter in unscrm Stifte besaß, wiewohl damals ein je»der der in der Kwche zu hohen Ehren gelangen wollte, ermochte auch noch so vornehm seyn, den Weg des Hof-dienstes einschlug b>). Dieses war die natürliche Folge derkayserlichen Ernennung, wodurch auch Elverich zumBifchofthum gelangte e). Man sieht denselben zuerst(den 29. Dec. 1041.) bey der Kirchweihe zu Uberwasserin der ScadtMünsier ci), hernach (1050.) zuUetrecht e)und zuletzt (iO;i) mit dem Kayser zu Dortmund st), woihm dieser einen Schutzbrief gegen den Grasen Bernhardertheilte, welcher die Mahlleute oder die freye Schutzge-nossen der Kirche A), deren Anzahl jetzt ziemlich angewach-sen seyn mochte, zur gemeinen Folge ziehen wollte. DenAnlaß dazu mochte einer Namens Werinbert !a) geben,der (1049) die Güter, welche Bischof Ludolf dem Here-gis gegeben hatte, dem Bischöfe austrug, und ihm sichselbst recht feyerlich zum hörigen Mann übergab. DieseGüter waren beträchtlich i), und wenn andre diesem Exem-pel folgten: so konnte die gemeine Reihe unmöglich beste-hen, wodurch denn Graf Bernhard ohne Zweifel veran-lasset