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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
Seite
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3 Erster Abschnitt/ Bischöfe

§- Z-

(8>) Drvgo v. 949-969.

Drogo hingegen zeichnet sich dui ch die vielen Diensteaus, die erOiten dem Großen geleistet hat; er mußte ihnauf feinen Resten n) oft begleitet hoben. Als dieser Kay-ser, dessen Mutter Mathildis aus der Widekindifchen Aa-wilie war b), zu Ehren der Mutter Gottes und deS H.Dionysius in Enger (y;o) ein Kloster stiftete, gabDrogonebst den benachbarten Bischöfen von Paderborn und Mün-ster seine Einwilligung dazu, und ließ es geschehen, daßdiese Stiftung der bischöflichen Gewalt entzogen wurde c).Die Bischöfe sielen derozeit den Klöstern bei) Gelegenheitder Visitationen und sonst oft zur Last, und mochte dieseBefreyung mehr hierauf als auf eine geistliche Unmittelbar-keit gerichtet seyn 6). Nicht lange nachher (952) wohnteer der Einweihung des Doms zu Minden bcy, und erhieltin demselben Jahre die Erlaubmß vom Kayser eine Münzeund einen Markt in dem Orr Wied nbrück anzulegen undden Zoll von beyden für sich zu behalten e), welcher Ortalso damals auch schon einige Größe erlangt, und vielleichtbei) den ersten Zügen der Franken über Paderborn in unsreG genden sich gehoben hatte. Auch sprach er dem Bi-schöfe (96c-) nochmals d>e streitigen Zehnten zu, und be-stätigte ihm und seiner Kirche die erhaltenen Vorrechte si).Zuletzt schenkte er ihm noch den Wildbann oder den Forstim Oßning ^), weichen bereits Carl der Große dem erstenBischöfe verliehen hatte, ohne jedoch hiebey wie dieser, derG'fandschaft an den griechischen Hof und der Befreyungvon andern Hofdiensten zu gedenken. Da dieses auf Für-bitte seiner Mutter der Kaysirm Mathildes und seiner Ge-mahl»,