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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
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6 Erster Abschnitt, Bischöfe

z)opulilcito, die eleÄionek! ^>ei bonorum oder ex beinmuz c<mbulto. Der Patronus kann die Pfarre be-setzen aber nicht beschweren.

§. 2.

(7.) Dods I. v. 919-948.

Aber auch hier ist uns die Muse der Geschichte nichtgünstig gewesen. Wir haben von dein Bischof Dddl)oder ThdW, welcher hier den Anfang macht, nichts n)als die gewöhnliche Bestätigung b>), die ihm Otto dergroße im andern Jahr seiner Regierung, ertheilt hat, underblicken ihn zuerst bsy dem Frisdenfchlusse zuBdttlh (921)wo er nebst andern Bischöfen und Herrn den Frieden mitbeschwöret c), welchen Henrich der Finklcr und Carl derEmfältige mit einander schließen; und hernach auf denKirchenversamlungen 6) zu Coblen^ (922) zu Erfurt(9Z2) und zu Ingelheim (948). Vcrmuthlich hat erauch eine dergleichen Bestätigung von Henrich dem Fink-ler erhalten, und mehrern Kirchenversamlungen, besondersauch der zu BdUN (942), wo die hiesige Zchntsache wie-derum zur Frage kam e), beygewohnt. Denn des Ver,samlenS mar kein Ende, zu nicht geringer Beschwerde derBischöfe, welche ihre beste Zeit auf Reisen zubringen undsich in große Kosten sehen musten. Er muß nach obigemvor dem Jahr 921 zum Bischofthum gelangt, und nachdem Jahr 948 gestorben seyn 5). Zu seiner Zeit (940)ist das Stift Schildesche im Ravcnspergischen, welcheseinige auch zu unserm Sprengel rechnen, von der H.Me-rcsuid gestiftet worden A).

a) Auch Erdmann beklagt dieses schon: an. ^laibom.'ch. II- z?. 20z.

b) S.