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Hofes an der Westseite des Frciburger Bahnhofes, so wie eines, beide Bahnhöfe mit demObcrschlcsischen verbindenden Schienenweges beschlossen, des letzteren, damit beladcnc Wa-gen, ohne umgepackt zu werden, durch Pfcrdckraft von einem auf den andern Bahn-hof übertragen werden könnten. Auch das hohe Königliche Finanz-Ministerium geneh-migte unterm 12. Februar 1844 diesen Beschluß, indem es dabei die Ausführung des ge-dachten Schienenweges zur Verbindung der Bahnhöfe zur unerläßlichen Bedingung machte;unterwarf jedoch den Anlcgungsplan des letzter» insofern einer den Kostenbetrag erhöhen-den Veränderung, als cö den Schienenweg so einzurichten befahl, daß auch Zuge undLocomotiven mit Tendern darüber fortgehen könnten.
Die Ausdehnung, welche die Brcslancr Bahnhofsanlage erhalten hat, wurde thcilsdurch die muthmaaßlichcn Bedürfnisse des künftigen Verkehres, theils auch durch die eige-nen Bedürfnisse der Bahn und des Betriebes geboten. Denn einerseits ist von einer dieStädte Berlin und Dresden mit Breslau verbindenden Bahn nothwcndig anzunehmen,daß sie an ihren Endpunkten besonders mit der Zeit sehr ausgedehnte Gebäude und Räum-lichkeiten in Anspruch nehmen werde. Anderseits war es unvermeidlich, für diese über 40Meilen lange Bahn an irgend einem Orte ein Hanptdcpot für Maschinen, Wagen undMaterialien, so wie eine Hauptwcrkstätte für Ncparaturarbcitcn zu errichten und derglei-chen auf den Nutzen der ganzen Balm berechnete Einrichtungen zu treffen, wozu Breslauals der geeignetste Ort erschien. Freilich würde hierzu ein in der Mitte der Bahn gelege-ner Ort in Ansehung der Lage passender gewesen sein. Indessen berührt die Bahn inihren mittleren Thcilen außer Liegnitz nur kleine mit wenig entwickelten Gcwerbsvcrhält-nisse versehene Städte, während Breslau mit einer Menge von mechanischen Bauanstaltcnversehen ist und eine große Auswahl von geschickten technischen Arbeitern darbietet. Auchsind hier alle Materialien und sonstigen Bedürfnisse einer großen Werkstatt leichter undbesser zu erlangen, als auf irgend einem anderen Punkte der Bahn.
In Ansehung des Umfangcs der Bahnhöfe überhaupt halten wir es für bedenklich,das Prinzip der Sparsamkeit zu ängstlich obwalten zu lassen. Fast bei allen Bahnen hatsich das Bedürfniß einer Erweiterung der ursprünglich zu kärglich eingerichteten Bahnhofs-Anlagcn herausgestellt. Es ist aber mit viel geringerem Kostcnaufwandc möglich, die Noth-wendigkeit einer solchen erweiterten Ausdehnung der Bahnhöfe bei der ursprünglichen An-lage zu vermeiden, als selbige später zu erwirken.
Zu den beiden, nach den Bahnhöfen der V. Abthcilung zunächst einzurichtendenBahnhöfen der IV. Abtheilnng, nämlich zu Bunzlau und Hainau, sind die Specialpläneund Anschläge so weit vorbereitet, daß die Verdinge in den nächsten Tagen ausgeschrieben
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