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Bericht über die zur Ausführung des Niederschlesisch-Märkischen-Eisenbahn-Unternehmens bis zum Ende des Jahres 1844 getroffenen Einrichtungen
Entstehung
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Für den zuletzt gedachten Preis hat die Maschinen-Bau-Anstalt zu Breslau auch dieLieferung dcS Bedarfs an Unterlagsplattcn und Oberblechcn für die IV. Abteilung trancoLicgnitz, Hainau und Bunzlau, sowie für die gesammten übrigen Bahnstrecken kruueoFrankfurt, Guben, Sommerfeld, Sorau, Halbau, Kohlfurt, Bunzlau und Görlitz, fürden Preis von Thlr. pro Ccntner übernommen. In Ansehung der Nägel und Schraru-ben für die , II., III., IV. und VI. Abtheilung sind die Submissionö-Verhandlungen nochnicht geschlossen.

Bahnhofe.

In Ansehung der Bahnhofsanlagcn sind besonders der Frankfurter und Brcö-lauer Bahnhof am Anfangs- und Endpunkte der Bahn von wichtiger Bedeutung. Neberden erstcrcn läßt sich zur Zeit, da die Vereinigung der Berlin-Frankfurter- mit der Nie-dcrschlcsifch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft noch unentschieden ist, nichts Sicheres be-stimmen. Der Brcslaucr Bahnhof ist dagegen, vor der Eröffnung der Bahnstrecke zwi-schen Liegnitz und Breslau für den Betrieb, bereits so weit gefördert, um hierzu die-thigcn Localicn darzubieten. Noch mehr ist der Bahnhof in Licgnitz seiner Vollendungnahe gekommen: überhaupt waren alle Bahnhöfe der V. Abthcilung schon vor der Eröff-nung des Betriebes so weit gediehen, als die regelmäßige Handhabung des Fahrdienstesforderte. Nur auf dem Haltepunkte Lissa konnte durch die Verzögerung, welche einige demErundcrwcrbe sich entgegenstellende Schwierigkeiten herbeiführten, das EmpfangSgcbäudezu diesem Termine nicht bewohnbar gemacht werden, und sind auch jetzt erst die Geschäfts-räume so weit hergestellt, daß sie benutzt werden können, während den übrigen Räumender innere Ausbau noch fehlt.

Bei der Auswahl des Platzes zu dem Brcslauer Bahnhofe, welche mit einigerSchwierigkeit verknüpft war, wurde uns das Projcct einer Vereinigung unscrS Bahnhofesmit dem der Obcrschlesischen Eisenbahn-Gesellschaft dargeboten. Indessen waren die Er-sparnisse, welche diese Bahnhofs-Vereinigung nur in Aussicht stellte, unbeträchtlich. Da-gegen war der Nachthcil augenscheinlich und sehr bedeutend, welchen diese Combinationfür die Nicderschlesisch-Märkische Bahn zur Folge haben mußte, namentlich in administra-tiver Hinsicht, so wie in Ansehung der an sich ungünstigen, von der Oder und dem Mit-telpunkte des merkantilischcn Verkehrs entfernten Lage und der Nothwendigkeit, eine Mengevon Straßen zu durchschneiden, auch einen beträchtlichen Umweg zu machen. Die Dircc-tion gab daher, nach sorgfältiger Untersuchung und vielfältigen Verhandlungen, dies Pro-jcct der Bahnhofövercinigung ganz auf. Dagegen wurde die Anlegung des eigenen Bahn-