res 1844 für die übrigen Bahnstrecken öffentlich ausgeboten. Das Resultat des letzt-gedachten Ansgcbots ist noch zu erwarten. Für die beiden zuerst genannten Bahnstreckenerhielten die Holzhändlcr W. und S. Guradzc in Oppeln als Mindestfordernde den Zu-schlag bei einem Preise von rcsp. 1 Thlr. 5 Sgr., 1 Thlr. 3 Sgr. und 1 Thlr. für diein vorschriftsmäßiger Beschaffenheit zu dem Orte des Gebrauches gelieferte rcsp. Quewund Laugschwelle. Von diesen Lieferungen ist auch die erstere bereits vor langer Zeit unddie letztere schon größtentheils ausgeführt.
Nücksichtlich der Schwellcnlage ist das System angenommen, welches bei dem zwei-ten Gleise der Magdeburg-Leipziger Bahn und auf Grund der hier gemachten Erfahrungauch auf der Magdeburg-Halberstädter Bahn in Anwendung gebracht ist. Es werdendarnach im Allgemeinen Qucrschwellen zur Unterlage für die Schienen benutzt, dort jedochwo zwei Schienen mit ihren Endpunkten zusammen zu legen sind. Lang- oder Stoß-schwellen angewandt.
Nücksichtlich der Holzart haben wir uns für eichene Unterlagshölzer entschieden.Denn ist gleich bei den kicferncn Schwellen die erste Ausgabe bedeutend geringer, so hatdoch die Benutzung derselben bei mehreren andern Bahnen eine so große, die Notwendigkeitöfterer Erneuerung nach sich ziehende UnHaltbarkeit dargethan, daß die Mehrkosten eichenerUnterlagShölzcr durch deren längere Dauer reichlich vergütet werden. Die eichenen Schwellen,die wir anwenden, müssen dabei ganz gerade sein, dürfen keine Eiöklüfte und fauligeAstlöcher haben, auch kein schwammiges, lockeres Ansehen, was auf sumpfigen Standortschließen läßt. Das Maaß beträgt bei den Querschwellen 3 Fuß Länge, und müssen die-selben entweder 6 und 10 Zoll im senkrechten Querschnitte oder halbrund mindestens12s Zoll im Durchmesser haben, die Laugschwelten dagegen 54 Fuß Länge, 6 und 12sZoll im senkrechten Querschnitt oder halbrund 14 Zoll im Durchmesser.
Kleines Eisciizcng.
Die für die V. Abthcilung erforderlich gewesenen Holzschrauben und Nägel hatder Fabrikant Eduard Friedberg zu Berlin zufriedenstellend geliefert und zwar Holzschrau-ben mit Leckigen Köpfen n Centner 14 Thlr., Holzschrauben mit versenkten Köpfen Cent-ner 20 Thlr., Nägel zu den Wcgc-Uebergängen ü Centner 7s Thlr., Haknägel n Cent-ner 7s Thlr., Alles Irunev Liegnitz, Maltsch und Breslau. Die Plattstühle und Ober-blcche lieferte die Maschinen-Vau-Anstalt zu Breslau und zwar ü Centncr 7 Thlr. 10 Sgr.l'iunoo Breslau, 7 Thlr. 124 Sgr. l'runoo Maltsch, 7 Thlr. 15 Sgr. ltaneo Licguitz.