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Borchel! der Gesellschaft in der Regel viel sicherer befördere, als die Ausführung von Arbeitenund Lieferungen auf Rechnung unter unmittelbarer Leitung der im Dienste der Gesellschaftstehenden Baubcamtcn. Zwar will der Unternehmer ebenfalls einen Gewinn bei dergleichenEntrcpriscn erreichen. Dafür aber macht er auch eine Menge Ersparungen in Beziehungauf die Kosten der Ausführung, welche durch besoldete, auf Rechnung ausführende Bau-beamte selten gelingen. Wir erreichten daher bei den geschlossenen Entreprisc-Contractcnfast immer einen Preis, der um mehrere Proccnt unter den von den Baubcamtcn Be-hufs der Ausführung auf Rechnung aufgestellten Anschlagssätzen zurückblieb; während manbei der Ausführung auf Rechnung der Regel nach schon zufrieden sein muß, wenn dieanschlagsmäßigen Sätze nicht überschritten werden und ein Zurückbleiben des Kostenbetra-ges unter denselben eine seltene Erscheinung zu sein Pflegt. Dabei fanden wir in derBeobachtung des Eutrepriscspstcms zugleich den Vorthcil, unser Vauinventarium fast nurauf Vureauutcnsilien beschränken und dadurch die beträchtlichen Verlufte vermeiden zu kön-nen, welche bei einem großen der Gesellschaft angchörigcn Vorrathe von Baugcräthschaf-ten fast immer gemacht werden Es wäre endlich auch zu bezweifeln gewesen, in Betrachtder großen Zahl gleichzeitig in Ausführung begriffener Eiseubahnunternchmuugen, daß esuns gelungen sein würde, eine so große Menge von fleißigen, umsichtigen und rechtschaffe-nen Baubcamtcn ohne übermäßigen Kostenaufwand zu erhalten, als zum Ersatz aller inunscrin Baubetriebe mitwirkenden Unternehmer erforderlich gewesen wäre. In Erwägungdieser Umstände haben wir mit dem Fortgänge des Bauuuternchmcuö dem Systeme deröffentlichen Vcrdingung der vorkommenden Arbeiten, Lieferungen und Leistungen immermehr Raum gegeben.
llcbersicht der arbeitenden Kräfte.
Zur Ausführung der in Angriff genommenen Arbeiten ist sogleich eine sehr großeZahl von Arbeitern herbeigezogen und nichts unterlassen, um den schnellen Fortgang derArbeiten durch möglichste Unterstützung arbeitender Kräfte zu fördern. Es sind seit demHerbste des Jahres 1843 Tausende von Arbeitern fortdauernd thätig gewesen, da der ge-linde Winter 18A^ die Fortsetzung fast aller Bauarbeiten mit geringen Unterbrechungengestattete. Die Zahl der thätigen Arbeiter erfährt zwar von Tage zu Tage Veränderun-gen. Nach der letzten uns vorliegenden Nachmessung vor dem durch das Eintreten desFrostes nöthig gewordenen Einstellen der Arbeiten waren jedoch am 30. November 184-1auf der I, kl, III, IV. und VI. Bahnabthcilung noch beschäftigt: