Druckschrift 
Die Abgabenkunde
Entstehung
Seite
131
Einzelbild herunterladen
 

„Jede Erhebungsart der Steuern sey verwerf-„lich, wenn sie einen zu großen Renz mit sich„führe, die Staatsgcsammtheit um die Ab-„gabe zu betrügen, wie dicß der Fall bei der„Accife, dem Um g cid, hohen Zöllen, kurz„bei allen Consumtions - Abgaben sey, welche,„indem sie die Moralitat des Volks und seine„Pietät gegen den Staat untergraben, zugleich„ihre ganze Last auf den Ehrlichen oder Ein-fältigen wälzen,"

Zieht man noch in Erwägung, daß die Verwaltungdes Umgclds unter den Abgabcnverwaltungen eine derthcuerstcn und kostbarsten in jeder Hinsicht ist, so laßtsich vielleicht behaupten: der Staat erhalte von dieserAbgabe nur so viel, als übrig bleibt. —

Eins hatten wir hier, des Umgclds wegen undder Billigkeit zu Ehren, noch beizufügen.

Außer allem Zweifel ist es doch wohl, daß dasUmgeld eine Abgabe, mithin je ein Theil des Ver-mögens der Kaufer oder Verkäufer von Getrankensey. Es gehört also unstreitig zu den Steuern,

salsummc" zu verstehn, beseitigt das Nebel aufkeincr Seite.Die Gewcrbtreibendcn sollen dabei kontrvllirt werden, undbleiben der Nnkunde, der Willkühr und den Chikanenbloß gestellt; die obere» Behörden wissen und erfahrenaber demungcachtet nur höchst unzuverlaßige Momente,auf die sie dckretiren sollen und müssen. Das Ganze aberbleibt gleich kostspielig und nöthigt die Burger durch P e-sorg uissc zu Akkorde», wobei sie öfters übel fahren.