Druckschrift 
2 (1845)
Entstehung
Seite
20
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den Stab zum Geschenke erbalten. Aber auch der babe ihn denrechten Eigenthümeru verenthalten, und erst sein Nachfolger iinJahre 980 der Trier Kirche wenigstens die Halste desselbenzurückgegeben.

Der Papst aber, wird hinzugesetzt, fuhrt keine» Bischefs-stab, weil Petrus den seinigen dem Eucharius abgetreten. 8»nmginnlilnm mos» minnons «Il^intnlei».

Die ganze Geschichte ist nun, wie die meisten ihrer Ver-wandtschaft, erst nachträglich, erst um 980 erfunden, um demseitdem in Triev befindlichen halben Stecke eine geschichtlicheWiderlagc zu geben. Der einfache Beweis dafür ist die That-sacbe, daß der in Metz befindliche Steck durchaus nicht sehen45 l, und neck, viel weniger aus Trier, sendern erst um 900,und zwar ans Teul derthin gekemmen ist,') und nicht ausFurcht ver den Hunnen, sender» als friedlicl,er Kaufpreis einesLandguts. I» Teul lag er seit Menschengedenken, sie sagten,wie hundert Jahr später die Trierer, der h. Petrus habe ibuihrem ersten Bischefe eigenhändig mitgegeben.

Jene Trierer Geschichte, das sieht jeder, war unmöglichauszubecken, so lange ein Stab des Petrus überhaupt in Metznicht eristirte, wie dies vor 930 der Fall war. Sie ist ebensogewiß nicht gleich nach 930 erfunden worden, sonst hätte manauf irgend eine Weise Toul berücksichtigt, was mit wohlfeilen Mit-teln zu erreichen war. Sic ist erst entstanden, als der Toul-Mctzer Güterkauf schon dem Dunkel der Geschichte angehörte:wir können also unbedenklich feststellen, sie ist erst nach 980 audem in Trier sichtbaren Stocke emporgerankt. .

Hiemit stimmt auffallend übcrcin, daß vor 980 nicht eineTriersche Quelle den Stock in irgend welcher Beziehung er-wähnt, nachher aber die Berichte in ziemlicher Anzahl undSchnelligkeit sich folgen. Es ist nicht uninteressant ihre Ent-stehung und Fortbildung sich kurz zu vergegenwärtigen: es fuhrtdas zu der Feststellung einer für den Ncliquieudienstund die Geschichtsschreibung Triers gleich bemerkens-

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Iii. Vollkommen gleichzeitig, und in 7onl anwesend, Zwischenund 96l) mag der angebliche Meher Coneilienschlnß annefer-tigt worden sein, über welchen man die Anmerkungen am Endedes Heftes sehe.