DicS crgicbt sich deutlich aus mehreren Stellen PhiloS, na-mentlich aus folgenden: II, 151: „der Talar ist ganz blau mit Aus-nahme der äußersten untersten Thcile, denn diese sind bunt durch„goldnc Granatäpfel, Schellen und blumiges Flechtwerk. 153: von„ihm hängen um die Füße Granatäpfel und Blumiges und Schel-sen herab; das Blumige ist ein Sinnbild der Erde, aus welcher„alles erblüht und sproßt, die Granatäpfel des Wassers, die Glocken„der Harmonie und Zusammenstimmnng dieser beiden H."
Hieraus nun hat Klemens, der den Philo vielfach benutzt, sichsein allegorisches System aneignet und nur christlich modificirt, sei-nen bnntblumigen Talar genommen, wie auch Philo ihn z. B.II, 653 7ro<x<'/.<>? nennt. Auch die Deutung auf die bunten Zügeder Weisheit schließt sich ganz an die hier S. 654 vorgetragene an:cS seien die bunten Züge der Tugenden in ihn gewoben ?). DasKleid, von dem er spricht, hat also in der Wirklichkeit nie so cri-stirt, wie er cS sich dachte, und seine Vorstellung beruht auf einemMißvcrständniß. Der Hr. Hr. hat recht eigentlich »ubem pro lu-iiono gehascht..
Und nochmals von allem abgcsehn, wie soll doch Klemens vondem Trierer Rocke sprechen, in welchem Thicrstgurcn sind. Der Hr.Doctor führt selbst aus Braun vost. «ao. p. 396 eine Stelle desPollur an, (die er nur halb kennt, nämlich weil sie bei Braun nurzur Hälfte steht) nach welcher solche mit Thiercn gezierte Gewän-der und heißen. Klemens aber sagt
und spricht nicht etwa von Vögeln der Weisheit, sondern vonBlumen derselben, so daß er offenbar nichts von Thicrfigurcn aufdem Kleide weiß, die denn auch eine ganz andere Deutung noth-wcnoig gemacht hätten. Der Hr. Doctor hat das recht gut gefühlt,
1) II. 151 : olo? i(ü> x«rwi«i<u xni ?rx>ö?
Iilltx INVI« z/sch tzioixillki» /nvaoi? ^oilaxotx 2(ii xo!-
dcuai xtti 153. ^ «viov eis in
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söttiog' TIN^N ih^ /k^,As5-iso südvpolu,?' o, (1s ülö(1l,,^ke
1/75 ÜNI avuPcu^/n? lonico!-. Ebenso II, 226 und in den
bloß ainuenisch vorhandenen p-iralipomens eä. .-Vueksr. 1826 P 546.Vgl. >1, 153, 29; 155, 19; 227, 2 wo die Foilvxoi undallein, und I, 452, wo und allein genannt werden.
2) nPsinI^ S. 652—54 gehören ganz hier-her. Andererseits spricht Klemens von den «»-S-esi roö p. 172(64 8. 147 ?.)