tragen. Der Herr Dr. aber wird uns daraus beweisen, daß Chri-stus von Holz gewesen sei'.
S. 206 : „Die Könige der Juden, die ein buntes Diadem von„Gold und Edelsteinen hatten, die gesalbten, trugen Christum sym-bolisch auf dem Kopf, ohne es zn wissen, daß sie mit dem Haupt„des Herrn geschmückt seien." Ihm gelten nämlich die Edelsteinewie das Salböl (S. 205: ro ^/.uior » «ärcch euren ödas Salböl, ist der Herr selbst) kurzweg als Typen des Herrn.Der Hr. Dr. aber wird uns daraus beweisen, Christus habe ineigner Person auf dem Kopfe der jüdischen Könige gesessen.
S. 668: „Der goldene Kopfschmuck (des Hohenpriesters) be-„deutct die königliche Macht des Herrn, da der Herr das Haupt„der Kirche ist."
Ebendaselbst unten führt Klemens diese Vorstellung weiter aus,und indem er die beiden Edelsteine auf der Schulter des Hohen-priesters auf das Gesetz und die Propheten deutet, sagt er inBezug auf die ihnen angewiesene tiefere Stellung, es ziemte sich,daß sie dem Haupte des Herrn örtlich untergeordnet seien.
S. 820: „Die göttliche Vorsicht erstreckt sich von oben her auf„alle, wie „„die Salbe, welche herabflicßt in den Bart Aarons und„„auf-den Saum des Kleides desselben"" (Psalm 133,2), daS„ist, des großen Hohenpriesters, durch den alles wurde und ohne„den nichts geworden ist."
S. 670: „Die Schrift sagt: „„Und er soll ausziehen das lei-„„ncne Klciv, daS er angezogen hatte, da er in das Heilige ging,„„und soll eS dort ablegen und seinen Leib mit Wasser waschen am„„heiligen Ort und sein eigenes Kleid anzichn."" Anders aber,„glaube ich, zieht der Herr daS heilige Kleid ans und an, indem„er in die Sinnlichkeit herabsteigt, anders der durch ihn gläubig ge-wordene , wie auch der Apostel (2 Cor. 5, 4) angedeutet hat."Die angeführte Stelle 3 Mos. l6, 23 ist der Hohepriester, Kle-mens substituirt ohne Weiteres den Herrn, wie er ähnlich kurzvorher S. 669 den hohcnpricstcrlichcn Talar auf die Flcischwer-dung bezogen hatte.
S. 209 in einer der von dem Hn. Dr. angeführten Stelleganz ähnlichen beantwortet Klemens, nachdem er den Gebrauch vonWohlgcrüchcn mißbilligt hat, einen Einwurf so: „Wenn man aber„sagte, daß ja der Hohepriester, der Herr, wohldustendes„Rauchwcrk Gott darbringe, so muß man hierin nicht das Opfer