Druckschrift 
1 (1845)
Entstehung
Seite
14
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tragen. Der Herr Dr. aber wird uns daraus beweisen, daß Chri-stus von Holz gewesen sei'.

S. 206 :Die Könige der Juden, die ein buntes Diadem vonGold und Edelsteinen hatten, die gesalbten, trugen Christum sym-bolisch auf dem Kopf, ohne es zn wissen, daß sie mit dem Hauptdes Herrn geschmückt seien." Ihm gelten nämlich die Edelsteinewie das Salböl (S. 205: ro ^/.uior » «ärcch euren ödas Salböl, ist der Herr selbst) kurzweg als Typen des Herrn.Der Hr. Dr. aber wird uns daraus beweisen, Christus habe ineigner Person auf dem Kopfe der jüdischen Könige gesessen.

S. 668:Der goldene Kopfschmuck (des Hohenpriesters) be-deutct die königliche Macht des Herrn, da der Herr das Hauptder Kirche ist."

Ebendaselbst unten führt Klemens diese Vorstellung weiter aus,und indem er die beiden Edelsteine auf der Schulter des Hohen-priesters auf das Gesetz und die Propheten deutet, sagt er inBezug auf die ihnen angewiesene tiefere Stellung, es ziemte sich,daß sie dem Haupte des Herrn örtlich untergeordnet seien.

S. 820:Die göttliche Vorsicht erstreckt sich von oben her aufalle, wiedie Salbe, welche herabflicßt in den Bart Aarons undauf-den Saum des Kleides desselben"" (Psalm 133,2), daSist, des großen Hohenpriesters, durch den alles wurde und ohneden nichts geworden ist."

S. 670:Die Schrift sagt:Und er soll ausziehen das lei-ncne Klciv, daS er angezogen hatte, da er in das Heilige ging,und soll eS dort ablegen und seinen Leib mit Wasser waschen amheiligen Ort und sein eigenes Kleid anzichn."" Anders aber,glaube ich, zieht der Herr daS heilige Kleid ans und an, indemer in die Sinnlichkeit herabsteigt, anders der durch ihn gläubig ge-wordene , wie auch der Apostel (2 Cor. 5, 4) angedeutet hat."Die angeführte Stelle 3 Mos. l6, 23 ist der Hohepriester, Kle-mens substituirt ohne Weiteres den Herrn, wie er ähnlich kurzvorher S. 669 den hohcnpricstcrlichcn Talar auf die Flcischwer-dung bezogen hatte.

S. 209 in einer der von dem Hn. Dr. angeführten Stelleganz ähnlichen beantwortet Klemens, nachdem er den Gebrauch vonWohlgcrüchcn mißbilligt hat, einen Einwurf so:Wenn man abersagte, daß ja der Hohepriester, der Herr, wohldustendesRauchwcrk Gott darbringe, so muß man hierin nicht das Opfer