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1 (1827)
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49
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Predigt am Sonntage Septuagesimä.

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Geist bitten, das Wort nicht aus dem Hertzen lassen, mich widerden Teufel und sein Eingeben wehren, und um Schutz, Geduldund Benstand bitten; da werden denn feine Christen aus. Da-gegen jene, die davor halten, daß Gott nicht jedermann die Se-ligkeit gönne, entweder verzweifelte oder sichere gottlose Leutewerden, die hinleben, wie das Vieh, und dcncken- Es ist dochschon geordnet, ob ich soll selig werden oder nicht, was will ichmir denn fast weh thun? Nein, nicht also; du hast Befehl, dusollst Gottes Wort hören und an Christum glauben, daß er deinHeiland sey und für deine Sünde bezahlet habe. Dem Befehlgedencke, daß du nachkommest. Findest du dich ungläubig oderschwach, bitte Gott um seinen Heiligen Geist, und zweifele nicht,Christus ist dein Heiland, und du sollst durch ihn, so du an ihnglaubest, das ist, dich sein tröstest, selig werden. Das verleiheuns allen unser lieber Herr Jesus Christus. Amen.

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Predigt am Sonntage Sexagesimä.

Lucä 8,5— 15.

Von den Schülern des IVorres Gottes.

Aiß Evangelium saget von den Schülern und Früchten, die dasWort Gottes hat in der Welt. Er setzt aber viererley Schülerdes Worts Gottes.

Die ersten sind, die es hören und Vernehmens nicht, achtensauch nicht. Und biß sind nicht die schlechten Leute auf Erden, son-dern die größten, klügsten und heiligsten, und Summa, es ist dergrößte Haufe; denn er redet hier nicht von denen, die das Wortverfolgen oder nicht zuhören, sondern von denen, die es hören undSchüler sind, die auch rechte Christen wollen genennet, und unterder Christlichen Versammlung bey uns leben und mit uns der Taufeund Sacrament theilhaftig sind. Aber es sind und bleiben fleisch-liche Hertzen, nehmen das Wort nicht ein, es gehet zu einem Ohreein, zum andern wieder aus. Gleichwie das Korn auf dem Wegefallt nicht in die Erden, sondern bleibet aussen auf dem Wege liegen;denn der Weg ist zu hart gebahnet durch Menschen- und Thier-füsse. Darum spricht er, der Teufel komme und nehme dasWort von ihrem Hertzen, daß sie nicht glauben und selig werden.

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