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1 (1827)
Entstehung
Seite
XIV
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XIV Vorwort.

diejenigen Ansichten verwerfen, welche die Philosophie des Ta- ,ges in sie hineinzutragen versucht hat, und eben so kraftigdem mystischen Unwesen den Stab brechen, wornach ein soge-nanntes inneres Licht bei ihrer Erklärung uns sicher leiten,oder ein dunkles Gefühl die in ihr vorhandenen Glaubensleh- . -ren und Lebensregeln bestimmen zu können wähnt. In die- " , -fem Geiste Luthers stellten schon unsre früheren protestantischenBrüder in ihrer gegen den Speicrschcn Reichstagsabschied ein- , -gelegten Protestation den Grundsatz auf:daß keine gewissereLehre oder Predigt sei, als allein bei dem Worte Gottes zu chbleiben, und einen Text mit und aus dem andernzu erklaren und auszulegen; wie denn auch die hei-lige Schrift klar und deutlich genug, alle Finsterniß zu er-leuchten, und bei derselben, als dem wahren Richtscheit» allerchristlichen Lehre und Lebens, Niemand irren und fehlenkönne, sondern wer darauf baue, auch wider alle Pforten der '

Hölle bestehe; da hingegen aller menschliche Zusatz und Tand '

fallen müsse und vor Gott nicht bestehen könne." Buch- ' ^stabe und Geist: jener durch diesen und dieser in jenemist es, was in der evangelischen Christenheit den Werth einesAuslegers der heiligen Schriften bewahrt. Ohne stete Hin- 'ficht darauf und verständige Berücksichtigung derselben sind dienicht zu leugnenden großen Fortschritte, die seit Luthers Zeit inKenntniß und Gelehrsamkeit gemacht sind, dem reinen Ver-standniß der Bibel mehr nachtheilig als förderlich gewesen.

Darnach dürfte auch der fortwährende Werth der LutherschcnBibelerklärungen richtig zu bestimmen sein, welchen erwähnterRecensent nur für die damalige Zeit anerkennt.Für Lu-thers Zeitgenossen, meint er, gehörten seine Bibelerklärungenohne Zweifel zu den besten, die man damals kannte. Wennnun aber jemand behaupten wollte, daß es auch jetzt nochin dieser Art nichts Besseres gäbe: was müßte man vondessen Verstand und Einsicht denken?" Es lag außer demZweck des Herausgebers, die Lutherschen Bibelerklärungen mit

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