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6 (1898) Englische Fragmente Reisebilder : 2
Entstehung
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165
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Spätere Nachschrift. 165

Väter ihrer Feinde aus dein Grabe hervorwühlcn, nin nachzusehen,ab sie etwa beschnitten waren O der Thvren! die da meinen ent-deckt zu haben, der Löwe gehöre eigentlich zum Katzengeschlecht, unddie mit dieser naturgeschichtlichcn Entdeckung nach so lange hernm-zischen werden, bis die große Katze das ox nnAno Isonsur an ihremeigenen Fleische bewahrt! O der obskuren Wichte, die nicht eher er-leuchtet werden, bis sie selbst an der Laterne hängen! Mit denGedärmen eines Esels möchte ich meine Leier besaiten, um sie nachWürden zu besingen, die geschorenen Dummköpfe!

Eine gewaltige Lust ergreift mich! Während ich sitze undschreibe, erklingt Musik unter meinem Fenster, und an dem elegischenGrimm der langgezogenen Melodie erkenne ich jene MarseillcrHymne, womit der schöne Barbaroux und seine Gefährten die StadtParis begrüßten, jener Kuhreigen der Freiheit, bei dessen Tönen dieSchweizer in den Tuilcricn das Heimweh bekamen, jener triumphie-rende Todesgesang der Gironde, das alte, süße Wiegenlied

Welch ein Lied! Es durchschauert mich mit Feuer und Freude,und entzündet in mir die glühenden Sterne der Begeisterung unddie Raketen des Spottes. Ja, diese sollen nicht fehlen bei demgroßen Feuerwerk der Zeit. Klingende Flammcnströme des Gesangessollen sich ergießen von der Höhe der Freihcitslust, in kühnen Kas-kaden, wie sich der Ganges herabstürzt vom Himalaja! lind du,holde Satira, Tochter der gerechten Thenns und des bockfüßigenPan, leih mir deine Hilfe, du bist ja mütterlicherseits dem Titnncn-geschlechtc entsprossen, und hassest gleich mir die Feinde deinerSippschaft, die schwächlichen Usurpatoren des Olymp. Leih mir dasSchwert deiner Mutter, damit ich sie richte, die verhaßte Braut, undgieb mir die Pickelflöte deines Vaters, damit ich sie zu Tode pfeifeSchon hören sie das tödliche Pfeifen, und es ergreift sie derpanische Schrecken, und sie entfliehen wieder in Tiergestalten wiedamals, als wir den Pelion stülpten auf den Ossaal.nx nrorss, cüto^sns!

Man that uns armen Titanen sehr unrecht, als man die düstereWildheit tadelte, womit wir bei jenem HimmelSstnrm herauftobten ach! da unten im Tartaros, da war es grauenhaft und dunkel,und da hörten wir nur Cerbcrusgehcul und Kettengeklirr, und esist verzeihlich, wenn wir etwas ungeschlacht erschienen in Vergleichnngmit jenen Göttern eoinino U baut, die fein und gesittet in den hei-teren Salons des Olymp so viel lieblichen Nektar und süße Mnscn-konzerte genossen.

Ich kann nicht weiter schreiben,denndieMnsjk nntermeincmFensterberauscht mir den Kopf, und immer gewaltiger greift herauf der Refrain',^.ux nrnnzs, iüto^sus!