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Über Deutschlands Zustand und Bundes-Verfassung
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Bürger und die Ansprüche der alten mit einander ver-einigen sollte. Ans der einen Seite hielt er es fürunbillig, daß Diejenigen, welche er selbst in vie Rechteder Bürger wieder eingesetzt hatte, ihre ehemaligenGüter in fremden Händen sehen sollten, indeß sieselbst Mangel litten: ans der andern fand er es hart,einen Besitz von fünfzig Jahren zn stören, weil in einerso langen Zeit Vieles dnrch Kanf, durch Erbschaft, alsHeirarhsgut, rechtmäßig an die jetzigen Besitzer ge-komm-'n war. Er nrtheilte also, man müßte aufMitteldenken, wie die einen das, was sie hätten, behalten,und die andern entschädigt werden könnte». Da ereinsah, daß dieses ohne baares Geld nicht möglich sep;so beschloß er, beym Könige Ptolomäns, dem Zweptendieses Namens seit der Erbauung von Alexandrien,seinem Gastsrennde vom Vater her, Geld zu suchen.Er gab also nur überhaupt eine Reise nach Alexandrienvor, machte es aber ans, daß bis zn seiner ZurückkunstAlles in abgedachter Sache bepm Alten bliebe. DemPtolomans entdeckte er bep seiner Ankunft sogleich sei-nen ganzen Entwurf, seine Absicht, sein Vaterland inFreyheit zu setzen, nnd den Bcpstand, den er dazubrauchte. Ein so großer Mann erhielt von einem rei-chen Könige leicht eine beträchtliche Summe Geldeszur Unterstützung seines Vorhabens. Mit dieser kamer nach Sicpon zurück, wählte sich fünfzehn der vor-nehmsten Personen zu Bepsitzern eines Raths, in wel-chem sowohl die Rechte der gegenwärtigen Besitzer, alsdie Ansprüche der ehemaligen Eigenthüiner untersucht