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Über Deutschlands Zustand und Bundes-Verfassung
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mcu, Deutschland in seiner Gesammtheit sey eine Macht,daß der Einwand alsobald verstummte. Nichtsdesto-weniger sind in den Augen der Verständigen, Reich, be-ständiger Bund, und Macht oder Gesammtheit, voll-kommen gleich bedeutende Worte und besagen sämmtlich:

Daß Staaten durch Sprache, Lage, Sitten, Her-kommen und Natur in engen Verhältnissen und Be-rührungspunkten, einzeln zu schwach, flim in EuropaHaltung, Sicherheit, genügendes Ansehen zu er-reichen, sich dahin vereinigen und in solchen Bundbegeben, damit, was dem Einzelnen an Stärke ge-bricht, durch diesen Bund gewonnen werde; dieserals große Macht erscheine, und in der Reihe derübrigen Staaten sein Imperium, seine Quantitätdes Willens und deö Einflusses, sowohl bcy sichselbst als auswärts ausübe.

Sämmtlich enthalten sie also auch das Recht derOb>, r des Ganzen auf die einzelnen Theile. Ja unserganzes Bestreben und Pflicht soll dahin gchn, diese Ob-sicht zu üben, und in den wichtigsten Dingen viel sorg-fältiger, viel inniger, als zur Zeit des Reichs, wo dieMaschinerie mannigfaltiger war. Es ist im Zeitalter, inder Nacheiserung, in dem Beginnen der Staatstlngeneine unleugbare Tendenz zum Beßren, der nichts wider-stehen wird, wenn wir sie nur zu entwickeln wissen.

Ich hatte mich in jenem frühern Schreiben an denFürsten von Metternich, nicht ohne Behutsamkeit, soausgedrückt: Wohl mag die Behauptung leicht vertheidigt