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Über Deutschlands Zustand und Bundes-Verfassung
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Dem Wiederaufwachen der Kaiserwürde stand jedochentgegen Preußens und Bayerns Abneigung; daß Oest-rich das Positive dem Speculativen vorzog, daß esMißverhältnisse wahrhast scheute; >ene Freundschaften soerkauft für erheblicher hielt, und in diesem Bundessystemund Präsidium das Wesentliche wieder zu finden hoffte;die Führung, die Initiative, wenigstens ohne solcheEifersucht.

Preußen und Bayern kündigte ich alsobald dort an,daß sie ihre natürliche Rolle und Haltung verlieren würden,und der Erfolg hat mich nicht widerlegt.

Es war unstreitig ein sehr gewagter Handel, beysolcher Sinnesart der Menschen, bey solcher Gährung undNenerungssncht in Europa, die alten gekannten Formenaufzugeben und die alten sichern Rechte und gute Gewohn-heiten schwebend in der Lust zu halten.

Die Verhältnisse des rheinischen Bundes werde ich inDenkwürdigkeiten der Zeit hinlänglich entfalten; zur Be-obachtung stand ich ihnen unter allen Deutschen am näch-sten. Genug seit dem Baseler Frieden war das Signaldes sauvz peul, gegeben; die Nothwendigkeit war da,die gebieterische Sorge der Erhaltung und eine gänzlicheUnmöglichkeit im Sinn unserer Nation anders zu handeln,oder nur die Völker zu befragen.

Dieses Fragen war jedoch die alte Sitte, wenn sobedeutende, wenn die bedeutendste aller Abänderungenstatt haben sollte. Wo immer Annalen sind, sächsische,böhmische, bayrische, würtembergische, hessische, mansoll nachsehen, ob man ehedem nicht die Stände berief