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nich bei der Einnahme von Paris gegenwärtig waren;denn der erstere traf erst am '7. oder 8. April aus Dijonin jener Metropole ein. Eben so wird seiner taktfesten,die Zukunft abwägenden Besonnenheit zugeschrieben, daßdie Kaiserin von der Regentschaft, die sie für ihren Sohnheischte, ausgeschlossen ward. Diese Thatsachcn sprechendaher abermals für seine Besonnenheit und die Richtig-keit seiner Ansichten, das er aber jedoch, wie der Refe-rent dies bereits bei mehreren Gelegenheiten bemerkte, nurdann geltend machte, wenn eine wichtige Entscheidungfür das Wohl seines Volkes ein solches Hervortrete» undfolglich die Verläugnung seiner Bescheidenheit heischte.
Der König schloß hiernächst mit den Kaisern vonRußland und Oesterreich, ohne die Zuziehung irgendeines Ministers, den sogenannten heiligen Bund, dereine Garantie für die Erhaltung des Friedens sein sollte,und den er auch durch seinen Einfluß zum Heile Euro-pa's und besonders unsers deutschen Vaterlandes zu er-halten wußte; denn Friedrich Wilhelm der Drittewar es bekanntlich, der im Jahre 1829 den Frieden vonAdrianopel vermittelte, und eben so gelang es ihmnach dem Ausbruche der französischen Revolution und derpolnischen Insurrektion, die nächst der ausgcbrochenen Cho-lera seine ganze Aufmerksamkeit von Aachen an bis Saar-brück und von Mcmcl bis Plcß, so wie seine mate-riellen Kräfte stark in Anspruch »ahmen, den Frieden zuerhalten.
Am 9. November des Jahres 1824 schloß der Kö-nig mit der Gräfin Auguste v. Harrach, aus einem deredelsten Geschlechter des österreichischen Kaiserhauses, einemorganatische Ehe, bei welcher Gelegenheit er seine Ge-